Empor Rostocks B-Jugend nach Niederlage in Dresden auf fremde Hilfe angewiesen
Die Chancen der B-Jugend-Handballer des HC Empor Rostock auf das Erreichen des Final Fours im DHB-Pokal sind nach einer deutlichen Auswärtsniederlage stark gesunken. Das Team von Trainer Tobias Seering musste sich beim HC Elbflorenz Dresden mit 33:38 geschlagen geben und ist nun auf Unterstützung von Konkurrenten angewiesen, um noch die Endrunde zu erreichen.
Niederlage in Dresden verändert die Tabellenkonstellation
Mit der Niederlage in Dresden rutschen die Rostocker in der Tabelle auf den zweiten Platz ab. Während der HC Elbflorenz Dresden nun mit 9:3 Punkten führt, folgt Empor Rostock mit 8:6 Zählern. „Wir sind nun auf Schrittmacherdienste angewiesen“, erklärte Trainer Tobias Seering nach dem Spiel. Die Erfüllung dieser Hoffnung steht allerdings in den Sternen, da die Sachsen noch günstige Spiele gegen den Tabellenschlusslicht Lausitzer HC Cottbus und die Mecklenburger Stiere vor sich haben.
Spielverlauf: Guter Start, aber verlorener Faden
Die Rostocker starteten durchaus vielversprechend in die Begegnung. In der 11. Minute führten sie mit 8:6 und hielten auch noch ein 13:12 in der 20. Minute. Die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit brachten jedoch die Wende. Über ein 13:17 entwickelte sich zur Pause ein 16:21-Rückstand für die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern.
Nach der Halbzeitpause kamen die Rostocker zwar noch zweimal auf drei Tore heran – 23:26 in der 42. Minute und 29:32 in der 54. Minute – doch Dresden ließ sich nicht beeindrucken. „Dresden spielte das clever runter und besaß auch die stärkeren Torhüterleistungen“, analysierte Seering die zweite Halbzeit. Besonders herausragend war August Frick mit sieben Toren für Empor Rostock, doch seine Leistung reichte nicht für den Sieg.
Ausblick: Schwierige Ausgangslage für die Rostocker
Die Niederlage in Dresden bedeutet für Empor Rostock eine äußerst schwierige Ausgangslage. Das Rückspiel gegen den HC Elbflorenz Dresden am 22. März wird nun zur entscheidenden Partie, doch selbst ein Sieg könnte zu spät kommen, wenn die Sachsen ihre anderen Spiele gewinnen. Die Rostocker müssen nicht nur selbst gewinnen, sondern auch auf Niederlagen der Konkurrenz hoffen – eine echte Schrittmachersituation, wie Trainer Seering treffend beschrieb.
Die Torschützen für Empor Rostock: Ruppert (5), Frick (7), Jahncke (4), Korf (3), Kücken (3), Schön (3/1), Schmidt (2), Borchert (2), Fischer (1), Föhles (1), Ockert (1), Schröder (1). Torhüter: Tilch und Wylenga.



