HC Empor Rostock mit Personalproblemen vor Heimspiel gegen aufstrebenden Neuling Hamburg-Barmbek
Empor Rostock: Personalprobleme vor Heimspiel gegen Hamburg-Barmbek

Personalnot beim HC Empor Rostock vor wichtiger Drittliga-Partie

Der HC Empor Rostock steht vor einer herausfordernden Begegnung in der 3. Liga Nord-Ost. Am Sonntag empfangen die Rostocker Handballer ab 17.30 Uhr in der Fiete-Reder-Halle den Aufsteiger HG Hamburg-Barmbek. Trotz der klaren Favoritenrolle – die Rostocker führen mit 31 Pluspunkten, Hamburg-Barmbek kommt auf 16 – sieht sich der Heimverein mit erheblichen personellen Engpässen konfrontiert.

Drei Schlüsselspieler fallen aus

Cheftrainer Michael Jacobsen muss auf gleich drei wichtige Akteure verzichten. Abwehrchef Michl Reichardt fehlt weiterhin aufgrund von Meniskusproblemen. Spielmacher Julius Siegler knickte im Training um und droht mit einer längeren Pause. Am schwersten wiegt der Ausfall von Linksaußen Kay Funke, der sich im letzten Spiel in Flensborg das vordere Kreuzband riss und monatelang ausfällt.

„Die Diagnose ist niederschmetternd für Kay und das Team“, kommentierte Jacobsen die Situation. Durch diese Ausfälle muss der Trainer den Kader mit Nachwuchsspielern aus der U19 und U23 auffüllen. Erwartet werden die Einsätze von Tim Uhl auf Linksaußen und des ehemaligen Jugendspielers Matti Scheminski als Backup für Julian Pratschner auf der Regieposition.

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Gegner Hamburg-Barmbek hat sich eingespielt

Jacobsen warnt trotz der Tabellensituation vor Unterschätzung des Gegners: „Der Aufsteiger hat gegenüber der Hinrunde deutlich zugelegt und ist in der Liga angekommen. Die 6:6 Punkte aus den vergangenen sechs Begegnungen unterstreichen das. Leicht werden es uns die Hamburger sicher nicht machen.“

Hamburg-Barmbek überzeugt insbesondere durch eine starke Fernwurfreihe. Linkshänder Timon Kaminski kam bisher auf 108 Treffer, während im linken Rückraum Ben Rune Behnke (86 Tore) für Gefahr sorgt. Beim letzten 33:32-Erfolg über Eider Harde traf Behnke zehnmal ins Schwarze. Das Duo sucht zudem häufig Arne Eschweiler (51 Tore) am Kreis.

Jacobsen fordert stärkere Defensivleistung

Angesichts der gegnerischen Offensivstärke appelliert Jacobsen an seine Mannschaft: „Die Jungs müssen hinten unseren Torhütern das Leben nicht so schwer machen. Verteidigung ist ein Geben und Nehmen, ein Zusammenspiel. Wir müssen eine gute Leistung an den Tag legen, um die Punkte einzufahren.“

Das Hinspiel hatten die Rostocker mit 34:27 für sich entschieden. Doch mit den aktuellen Personalproblemen und dem erstarkten Neuling aus Hamburg wird die Partie zur Bewährungsprobe für den HC Empor. Jacobsen betont: „Wir werden die Favoritenrolle annehmen, aber uns ist bewusst, dass wir dafür kämpfen müssen.“

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