Füchse Berlin feiern DHB-Pokalsieg mit Kabinenparty und Sky-Bar-Feier
Füchse Berlin feiern DHB-Pokalsieg mit ausgelassener Party

Füchse Berlin sichern sich zweiten DHB-Pokal nach ausgelassenem Finale

Die Füchse Berlin haben nach 2014 zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den DHB-Pokal gewonnen. Im Finale von Köln setzten sie sich mit einem deutlichen 42:33 gegen das Überraschungsteam Bergischer HC durch. Der Triumph wurde anschließend mit einer mehrstufigen Feier gebührend zelebriert, die von der Kabine der Lanxess-Arena bis in die höchsten Etagen der Domstadt reichte.

Kabinenparty mit Sicherheitshelm und Bierdusche

Direkt nach dem Abpfiff übernahm Kreisläufer Lukas Herburger die Rolle des Party-Beauftragten Nummer eins. Der Österreicher schnappte sich einen Sicherheitshelm von einem Hallenmitarbeiter und drehte in der Kabine die Musikbox auf. Es erklangen deutsche Ballermann-, Après-Ski- und Party-Hits, die bereits bei der Meisterfeier im letzten Sommer für Stimmung gesorgt hatten. Herburger und Kapitän Max Darj nahmen anschließend Superstar Mathias Gidsel aufs Korn.

Als der Däne vom TV-Interview in die Kabine wollte, sperrten ihn seine Kollegen zunächst aus. Gidsel musste mehrmals gegen die Tür hämmern, bevor er Einlass erhielt. Zur Begrüßung erwartete ihn eine klebrige Bierdusche von Herburger und Darj direkt ins Gesicht. Der Hintergrund für diesen Kabinenstreich: Gidsel hatte zuvor im Dyn-Interview seinen Kapitän schmunzelnd ermahnt, nicht zu viel zu feiern, mit Verweis auf das wichtige Spiel gegen Gummersbach am Donnerstag. Darj konterte trocken: „Das ist mir egal, was du machst, ich trinke heute Bier. Ich lebe im Hier und Jetzt.“

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Feier über den Dächern Kölns mit familiärem Charakter

Nach der ausgelassenen Kabinenfeier zogen die Füchse weiter in die Rooftop-Bar im Kölner Wasserturm. Dort wurde bis 1.30 Uhr gefeiert, wobei die Feier bewusst im kleinen Mannschaftskreis mit den Partnern stattfand. Füchse-Boss Bob Hanning (58) erklärte: „Wir haben die Party bewusst klein gehalten mit Hinblick auf unser wichtiges Heimspiel schon am Donnerstag gegen Gummersbach. Aber eine kleine familiäre Feier ist schon erlaubt gewesen. Und die Jungs waren auch gut dabei, denn der Druck muss ja auch irgendwann mal raus.“

Das Buffet bot Lachs, Kalbsrücken, Frühlingsrollen, Cocktails und Bier. Zum Abschluss gab es Matcha-Eis. Am nächsten Morgen traten die Füchse die Rückreise nach Berlin im ICE 547 an. Kapitän Max Darj (34) trug den Pokal stolz über den Bahnsteig, bevor die Trophäe, die einen Wert von 20.000 Euro hat, im Zug sicher im Koffer verstaut wurde. Hanning verwies auf die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen nach dem Diebstahl der Meisterschale: „Inzwischen ist unsere Geschäftsstelle mit Hilfe von Securitas ein Fort Knox.“

Trainer mit skandinavischer Gelassenheit und Liebeserklärung

Trainer Nicolej Krickau (39) zeigte sich in Bezug auf die Feier gelassen. Der Skandinavier betonte: „Bei mir gibt es nicht nur schwarz und weiß, natürlich durften die Jungs ein bisschen feiern. Da bin ich nicht streng und verbiete alles. Dazu sind die alle Profis genug und wissen, was jetzt noch für Aufgaben kommen.“ Die nächste Aufgabe wartet bereits am Donnerstag mit dem Heimspiel gegen Verfolger Gummersbach im Kampf um die Champions-League-Plätze.

Über Instagram schob Krickau noch eine persönliche Note nach: Mit einer Liebeserklärung an seine Frau Stine (40) schrieb er zu einem Foto von sich, seiner Frau und dem Pokal: „Die Jungs haben es großartig gemacht. Aber mein MVP ist hier neben mir.“ Die Füchse Berlin können ihren Pokalsieg nun mit den Fans am Donnerstag in der heimischen Halle teilen, bevor der Fokus wieder voll auf dem sportlichen Wettkampf liegt.

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