Füchse Berlin starten mit überzeugendem Kantersieg in Wetzlar in die Bundesliga-Rückrunde
Füchse Berlin feiern Kantersieg in Wetzlar nach EM-Pause

Füchse Berlin demonstrieren Stärke mit deutlichem Auswärtssieg in Wetzlar

Der deutsche Handball-Meister Füchse Berlin hat nach der Europameisterschaftspause einen beeindruckenden Rückrundenstart hingelegt. Am Mittwochabend feierte das Team von Trainer Nicolej Krickau beim Tabellenvorletzten HSG Wetzlar einen deutlichen 41:27 (21:13)-Kantersieg vor 4.211 Zuschauern in der Rittal Arena. Mit diesem Erfolg springen die Berliner vorübergehend auf den dritten Platz der Bundesliga-Tabelle und rücken damit dicht an einen begehrten Champions-League-Platz heran.

Gröndahl und Gidsel als treffsicherste Berliner Schützen

Die beste Trefferquote bei den Füchsen erzielte der dänische Spielmacher Tobias Gröndahl mit insgesamt elf Toren. Dicht gefolgt wurde er von seinem Landsmann Mathias Gidsel, der neunmal erfolgreich war. Trotz personeller Engpässe – sowohl Spielmacher Nils Lichtlein (erkrankt) als auch Torhüter Lasse Ludwig (verletzt) fehlten – fand das Berliner Team nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell zu seiner gewohnten Stärke.

Anfängliche Probleme werden überwunden

Die Partie begann zunächst ausgeglichen, da die Gäste aus der Hauptstadt etwas Zeit benötigten, um in das Spiel zu finden. Besonders in der Abwehr fehlte es anfangs an der gewohnten Struktur, was der HSG Wetzlar immer wieder Möglichkeiten zu Toren aus dem Rückraum eröffnete. Doch die Füchse konnten sich auf ihren gut funktionierenden Angriff verlassen, bei dem der Ball flüssig durch die Reihen lief und sich ständig neue Lücken in der gegnerischen Verteidigung auftaten.

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Defensive Stärke und Torhüterleistung entscheiden das Spiel

Mitte der ersten Halbzeit verbesserte sich die Berliner Defensive deutlich. Die Mannschaft agierte nun kompakter und aufmerksamer, was sich unmittelbar auf das Spielgeschehen auswirkte. Torhüter Dejan Milosavljev zeigte in dieser Phase einige herausragende Paraden und trug maßgeblich dazu bei, dass sich die Füchse bereits nach 27 Spielminuten mit 20:11 deutlich absetzen konnten.

Frühe Entscheidung und Kräfteschonung

Gleich nach dem Seitenwechsel baute Berlin den Vorsprung erstmalig auf zweistellige 24:14 aus. Die Füchse hatten das Spiel nun vollständig unter Kontrolle und trafen weiterhin zuverlässig. In der 45. Spielminute kam es zu einer ungewöhnlichen Unterbrechung, als ein medizinischer Notfall auf der Tribüne behandelt werden musste. Nach etwa fünf Minuten konnte die Partie fortgesetzt werden – zu diesem Zeitpunkt war der Ausgang längst entschieden.

Diese klare Führung ermöglichte es Trainer Nicolej Krickau, seine Topstars frühzeitig auszuwechseln und zu schonen. Eine taktisch kluge Entscheidung angesichts des dichten Spielplans in der Rückrunde. Der souveräne Sieg in Wetzlar sendet ein deutliches Signal an die Konkurrenz und unterstreicht die Ambitionen der Füchse Berlin in der laufenden Bundesliga-Saison.

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