Füchse Berlin nach EM-Pause: Titelambitionen und Neuverpflichtungen im Fokus
Füchse Berlin: Titeljagd nach EM-Pause startet

Füchse Berlin nach EM-Pause: Schneller Wiedereinstieg in den Bundesliga-Alltag gefordert

Nach der aufregenden Handball-Europameisterschaft steht für die Füchse Berlin nun der Rückkehr in den Bundesliga-Alltag an. Am Mittwoch beginnt der deutsche Meister mit einem Auswärtsspiel bei der HSG Wetzlar das neue Jahr. Trainer Nicolej Krickau betont die Dringlichkeit, schnell wieder in den gewohnten Rhythmus zu finden. «Der größte Fokus ist, so schnell wie möglich wieder in den Rhythmus zu kommen. Taktisch, technisch, aber auch mental», erklärt Krickau. Seit Sonntag ist der Kader wieder vollständig in Berlin versammelt, nachdem die Finalteilnehmer Nils Lichtlein, Matthes Langhoff, Lasse Andersson und Mathias Gidsel zurückgekehrt sind.

Gidsel sieht Herausforderung in kurzer Umstellungsphase

Für Welthandballer Mathias Gidsel, der bei der EM als MVP ausgezeichnet wurde, stellt die kurze Umstellungszeit eine besondere Herausforderung dar. «Das ist nicht einfach. In Berlin spielen wir ganz anders als bei der dänischen Nationalmannschaft. Und wir müssen zwei Punkte holen», sagt der 27-Jährige. Er unterstreicht die Notwendigkeit, «von Anfang an einen Flow aufzubauen», um die ambitionierten Ziele der Saison erreichen zu können. Mit Ausnahme des langzeitverletzten Fabian Wiede steht das gesamte Team zur Verfügung, was Gidsel optimistisch stimmt: «Jetzt haben wir endlich die Möglichkeit, unser ganzes Potenzial abzurufen».

Titelchancen in Bundesliga und Pokal bleiben intakt

Aktuell belegen die Füchse Berlin in der Bundesliga nur den vierten Tabellenplatz, doch die Champions-League-Qualifikation bleibt das erklärte Ziel. Dafür müsste mindestens der zweite Platz erreicht werden. Trainer Krickau sieht den SC Magdeburg zwar als abgehängt an, warnt aber vor einem harten Kampf um die verbleibenden Positionen. «Wir glauben, dass Magdeburg schon weg ist. Aber für die Plätze dahinter wird das Rennen bis zum letzten Spieltag gehen», so Krickau. Ausrutscher sind in dieser Phase der Saison nicht mehr erlaubt. Neben der Liga stehen die Füchse auch im Pokal-Final-Four, das im April ausgetragen wird. Gidsel betont: «Und beides habe ich noch nicht gewonnen. Da haben wir noch alle Möglichkeiten».

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Zukunftsplanungen: Mem kommt 2027, Pytlick im Visier

Hinter den Kulissen laufen die Planungen für die Zukunft der Füchse Berlin auf Hochtouren. Der französische Superstar Dika Mem wird definitiv erst im Jahr 2027 nach Berlin wechseln. Dagegen soll Dänemarks Europameister Simon Pytlick möglichst schon im nächsten Sommer von der SG Flensburg-Handewitt verpflichtet werden. Geschäftsführer Bob Hanning bestätigt laufende Gespräche, bleibt aber vorsichtig optimistisch: «Wir sind dran und in Gesprächen. Aber wir sind auch an ein, zwei anderen Alternativen dran». Zudem werden die Berliner ab der neuen Saison für die kommenden fünf Jahre mit einem neuen Ausrüster auflaufen, was weitere Veränderungen im Teamumfeld mit sich bringt.

Insgesamt stehen die Füchse Berlin vor einer entscheidenden Phase der Saison, in der mentale Stärke und taktische Disziplin über den Erfolg in Liga und Pokal entscheiden werden.

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