Fortuna Neubrandenburg beendet Spandau-Fluch mit souveränem 38:30-Sieg
Fortuna beendet Spandau-Fluch mit souveränem Sieg

Fortuna Neubrandenburg beendet Spandau-Fluch mit souveränem 38:30-Sieg

Die Regionalliga-Handballerinnen des SV Fortuna 50 Neubrandenburg haben beim VfV Spandau einen überraschend deutlichen 38:30-Erfolg eingefahren und damit eine mehrjährige Durststrecke in fremder Halle beendet. Dieser Sieg markiert bereits den zweiten Auswärtserfolg innerhalb von nur sieben Tagen für das Team von Trainer Kay Butzlaff.

Ein historischer Moment für Fortuna

„Wir haben endlich den Spandau-Fluch beendet. In den letzten Jahren haben wir hier nie etwas mitgenommen. Umso schöner, dass wir noch in souveräner Manier gewonnen haben“, erklärte ein sichtlich zufriedener Trainer Kay Butzlaff nach dem Spiel. Die Begegnung verlief zunächst völlig ausgeglichen und stand bis zum 8:8 auf Augenhöhe. Dann jedoch startete Fortuna eine beeindruckende und entscheidende Phase.

Der entscheidende Lauf und taktische Reaktionen

Zwischen der 14. und 25. Minute setzten sich die Neubrandenburgerinnen mit einem beeindruckenden 8:1-Lauf entscheidend ab und führten mit 16:9. Spandau hatte offensichtlich große Probleme, mit dem hohen Tempo der Gäste Schritt zu halten. Nach dem Seitenwechsel versuchte der VfV Spandau mit einer taktischen Umstellung noch einmal zurückzukommen und verordnete für die Fortuna-Spielerinnen Elisa Schmidt und Fine Stenzel eine Sonderbewachung.

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Diese Maßnahme zeigte zunächst Erfolg, und bis zur 36. Minute konnten die Berliner auf 18:22 verkürzen. Doch Fortuna reagierte souverän auf diese Herausforderung und baute den Vorsprung durch geschicktes Zusammenspiel und variable Angriffsbemühungen wieder aus. Der Schlüssel zum Erfolg lag am Ende in der beeindruckenden Variabilität im Angriff.

Starke Leistungen und taktische Überlegenheit

Besonders erfolgreich waren dabei die beiden Kreisspielerinnen Jet Abrahams und Medea Chokheli, die jeweils vier Treffer erzielten. Der taktische Zug des VfV Spandau erwies sich letztlich als nicht mehr als ein Strohfeuer. Zwischenzeitlich lag Neubrandenburg sogar mit zehn Treffern vorn (34:24), was die deutliche Überlegenheit des Gästeteams unterstrich.

In der Schlussphase nutzte Trainer Butzlaff die komfortable Führung geschickt aus, um allen Spielerinnen wertvolle Einsatzzeit zu geben und die Mannschaftstiefe zu demonstrieren. „Wenn wir im Abschluss noch konzentrierter gewesen wären, hätte der Sieg sogar höher ausfallen können“, analysierte der Trainer selbstkritisch nach dem Spiel.

Ausblick auf die Meisterschaft

Mit diesem wichtigen Sieg hat sich Fortuna Neubrandenburg nur zwei Spieltage vor Saisonschluss auch die realistische Chance auf den Meistertitel erhalten. Die Mannschaft zeigte nicht nur physische Stärke, sondern auch taktische Reife und mentale Stabilität in einer schwierigen Auswärtssituation.

Die erfolgreichen Fortuna-Spielerinnen an diesem Abend waren: Krause, Skierke, Fiero, Weber (6 Tore), Lenk (2), Haasmann, Dominik (1), Schalk, F. Stenzel (11), Keilholtz (4), Philipp, Chokheli (4), Abrahams (4) und Schmidt (6). Diese Mannschaftsleistung unterstreicht die kollektive Stärke des Teams und lässt für die letzten Saisonspiele positiv in die Zukunft blicken.

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