Fortuna-Handballer fegen Güstrow vom Parkett und fiebern Pokalfinale entgegen
Fortuna-Handballer fegen Güstrow vom Parkett

Mit einer beeindruckenden Vorstellung haben die Oberliga-Handballer des SV Fortuna 50 Neubrandenburg ein Ausrufezeichen gesetzt. Vor knapp 400 Zuschauern in der prall gefüllten Webasto-Arena fegten sie den Güstrower HV regelrecht vom Parkett. Am Ende stand ein mehr als deutlicher 31:14-Erfolg.

Trainer und Kapitän zeigen sich zufrieden

„Wir haben das heute sowohl vorn als auch hinten richtig gut gemacht. Alle wollten diesen Sieg, waren heiß, dem hatte Güstrow nichts entgegenzusetzen“, sagte Trainer Jörn Schläger. Mit diesem Erfolg haben die Fortuna-Männer im Rennen um die Vizemeisterschaft nun alles selbst in der Hand. Vor dem letzten Saisonspiel bei den Mecklenburger Stieren II liegt das Team dank des Sieges mit einem Punkt vorn.

Von Beginn an präsentierte sich die Fortuna hellwach und dominant. Der Lohn war eine schnelle 7:1-Führung nach zehn Minuten. Lediglich zahlreiche Zeitstrafen brachten kurzzeitig etwas Unruhe ins Spiel – allein in der ersten Halbzeit mussten die Hausherren fünfmal in Unterzahl agieren. Doch selbst das änderte wenig am Kräfteverhältnis: Defensiv blieb Fortuna aggressiv und ließ den Gästen aus der Barlachstadt, die das Hinspiel noch 25:20 gewonnen hatten, bis zur Pause nur sechs Treffer zu. Der 16:6-Halbzeitstand spiegelte die Überlegenheit deutlich wider.

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Emotionaler Abschied der polnischen Spieler

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Güstrow war um Schadensbegrenzung bemüht, während Fortuna weiter das Tempo hochhielt und munter durchwechselte. Die Tore fielen nahezu nach Belieben. „Ich denke, wir haben heute nochmal eindrucksvoll gesehen, was in uns steckt. Wir waren alle extrem heiß, besonders unsere Abgänge wollten sich würdig verabschieden. Ich denke, das ist uns eindrucksvoll gelungen“, zeigte sich auch Kapitän Marcus Deutsch zufrieden, der sich am Zeh verletzte und früh ausschied.

Nach der Partie wurden die vier polnischen Spieler Lukasz Stefanicki, Mateusz Gmerek, Radoslaw Wolski und Maksymilian Chlabicz verabschiedet – ein zusätzlicher emotionaler Moment eines rundum gelungenen Abends.

Pokalfinale in Güstrow als nächstes Ziel

Viel Zeit zum Feiern bleibt jedoch nicht. „Der Sieg ist schön, doch jetzt gilt unser Hauptaugenmerk dem Final Four im Pokal“, sagte Jörn Schläger. Das Pokalfinale steigt am kommenden Freitag in Güstrow.

Fortuna mit: Schröter, Hoefs, Pillath, Deutsch, Gutjahr (1 Tor), Gruhn (2), Wolski (3), Stefanicki (5), Heustreu (2), Chlabicz (5), Heering (4), Gmerek (6), Wenda (1), Rütz, Wille (2)

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