Fortuna Neubrandenburgs Juniorinnen kämpfen im Bundesliga-Heimfinale um Viertelfinale
Fortuna-Juniorinnen im Bundesliga-Heimfinale unter Zugzwang

Fortuna Neubrandenburgs Juniorinnen im Bundesliga-Heimfinale unter Zugzwang

In der Handball-Bundesliga der A-Juniorinnen steht für den SV Fortuna Neubrandenburg das letzte Heimspiel der Saison an. Am Sonntag ab 16 Uhr empfangen die Fortuna-Mädels in der Webasto-Arena den TV Hannover-Badenstedt. Für die Neubrandenburgerinnen geht es um nichts Geringeres als den letzten Strohhalm im Kampf um die Deutsche Handball-Meisterschaft.

Minimalchance auf Viertelfinale muss gewahrt werden

Trainer Kay Butzlaff bringt die Ausgangslage auf den Punkt: „Die Ausgangslage ist klar, wir brauchen einen Sieg, wenn wir unsere Minimalchance weiter am Leben halten wollen.“ In der Bundesliga-Meisterrunde muss gegen Hannover-Badenstedt unbedingt ein Erfolg her, um das Ziel Viertelfinale doch noch zu erreichen. Nach diesem Heimspiel folgen für die Fortuna-Juniorinnen noch zwei Auswärtspartien, was den Druck auf den Sonntag zusätzlich erhöht.

Ein Sieg würde den Rückstand auf Rang vier, der zur Teilnahme am Viertelfinale berechtigt, zwei Spiele vor Saisonende auf lediglich drei Punkte schrumpfen lassen. Die Fortuna-Mädels können dabei auf positive Erfahrungen aus dem Hinspiel zurückblicken, das knapp mit 23:24 verloren ging.

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Personelle Engpässe fordern die Mannschaft heraus

Die personelle Situation ist für die Fortuna-Juniorinnen jedoch nicht optimal. Drei Leistungsträgerinnen fehlen am Sonntag in der Webasto-Arena:

  • Tamina Kugler
  • Olivia Schwarz
  • Victoria Thiess

Die drei Spielerinnen sind parallel für die Frauen des SV Grün-Weiß Schwerin in der 3. Liga im Einsatz. Ebenfalls nicht an Bord ist Lara Lichtwald aus Stavenhagen, die zur gleichen Zeit mit den SSV-Frauen in Neukölln spielt.

Positiv zu vermelden ist dagegen die Rückkehr von Jessy Jonas aus Rostock in den Kader. Die zuletzt fehlende Spielerin stärkt die Mannschaft in dieser entscheidenden Phase.

Trainer Butzlaff setzt auf defensive Stärke

Für Trainer Kay Butzlaff steht fest, worauf es im entscheidenden Heimspiel ankommt: „Die Grundlage muss wie im Hinspiel eine starke Deckung inklusive guter Torwartleistung sein. Und dann schauen wir mal, was möglich ist.“ Diese defensive Ausrichtung hat sich bereits im knappen Hinspiel bewährt, als das Schwerin-Trio ebenfalls nicht zur Verfügung stand.

Die Fortuna-Juniorinnen stehen somit vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen trotz personeller Engpässe ihre defensive Stärke beibehalten und gleichzeitig den dringend benötigten Sieg einfahren. Das Heimfinale in der Webasto-Arena verspricht Spannung pur, wenn die Neubrandenburgerinnen um ihre letzte Chance auf das Viertelfinale kämpfen.

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