Gipfeltreffen der Unbesiegten in der Handball-Regionalliga
Für die Handballerinnen des SV Fortuna 50 Neubrandenburg steht am Samstag das entscheidende Saisonspiel in der Regionalliga an. Der aktuelle Tabellenzweite reist zum Spitzenspiel beim Ligaprimus HV Grün-Weiß Werder, wobei beide Teams in dieser Viertliga-Saison bisher noch keine Niederlage hinnehmen mussten.
Ein magerer Punkt trennt die Kontrahenten
Lediglich ein einziger Punkt trennt die beiden Mannschaften in der aktuellen Tabelle, nachdem das Hinspiel in der Webasto-Arena mit einem knappen 24:24-Unentschieden endete. Dies stellt den einzigen Punktverlust der Brandenburgerinnen in der gesamten Saison dar und unterstreicht die Brisanz der bevorstehenden Begegnung.
Fortuna-Coach Kay Butzlaff betont die Bedeutung dieser Partie: „Mit Blick auf die Tabelle ist Werder sicherlich leicht favorisiert. Trotzdem verspüren beide Teams enormen Druck. Wenn wir unseren Titel verteidigen und ernsthaft über Aufstieg sprechen wollen, müssen wir dieses Spiel gewinnen. Dafür werden wir von der ersten bis zur letzten Sekunde kämpfen.“
Intensive Vorbereitung und taktische Schlüssel
Die Fortuna-Frauen haben ihre Vorbereitung auf das Spitzenspiel intensiviert und nach dem Doppelspieltags-Wochenende sogar zwei Trainingseinheiten pro Tag absolviert. Coach Butzlaff sieht den Schlüssel zum Erfolg in einer leidenschaftlichen Abwehrleistung: „Alle fiebern dieser Partie entgegen. Wir müssen über Emotionalität kommen. Wenn wir dann noch unseren Tempohandball zeigen, wird es extrem schwer, uns zu schlagen.“
Gegnerische Stärken und eigene Chancen
Auch der HV Grün-Weiß Werder präsentiert sich in dieser Saison stark und verfügt über einen breiten Kader mit viel Drittliga-Erfahrung. Die Gastgeberinnen gewannen bis auf das Hinspiel gegen Fortuna alle Partien und stellen damit eine ernsthafte Herausforderung dar.
Personell sieht es bei den Fortunen weitgehend positiv aus. Bis auf die Langzeitverletzten Madlen Kloska und Nele Stenzel sind alle Spielerinnen einsatzbereit. Auch Ronja Dominik, die vergangene Woche krankheitsbedingt nur auf der Bank Platz nahm, steht wieder zur Verfügung.
Fanunterstützung trotz Auswärtsspiel
Obwohl die Fortuna-Fans auf der Tribüne in Werder voraussichtlich in Unterzahl sein werden, reist die Mannschaft mit einem großen Bus und mindestens 25 eigenen Unterstützern an. Coach Butzlaff ist überzeugt: „Unsere Fans werden uns unterstützen, wo es nur geht.“ Diese moralische Rückendeckung könnte im eng umkämpften Spitzenspiel einen entscheidenden Unterschied machen.



