Grün-Weiß Schwerin: Personalkarussell dreht sich im Handball
Bei den Handballerinnen von Grün-Weiß Schwerin ist derzeit viel Bewegung im Kader zu verzeichnen. Während das Team sportlich um den zweiten Platz in der 3. Liga Nord kämpft, laufen hinter den Kulissen die Personalplanungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren. Zwei wichtige Spielerinnen werden den Verein verlassen, während eine Rückkehrerin für frischen Wind sorgen soll.
Zwei Abgänge: Lorisch und Rassau verlassen Schwerin
Ava Lorisch, die in dieser Saison bereits 44 Tore in 16 Einsätzen erzielt hat, wird Grün-Weiß Schwerin nach Abschluss der Spielzeit den Rücken kehren. Die Spielerin, die parallel ein freiwilliges soziales Jahr im Verein absolvierte, hat sich aufgrund ihres Studiums dazu entschieden, außerhalb von Schwerin neue Erfahrungen zu sammeln. Ein weiterer Abgang betrifft Daria Rassau. Die 24-jährige Rückraumspielerin wird aus privaten Gründen Schwerin verlassen und hat angekündigt, dass der Handball künftig keine zentrale Rolle mehr in ihrem Leben spielen wird.
Rückkehrerin Fischer und Dreßler bleiben
Positiv vermeldet der Verein dagegen die Rückkehr von Nina Fischer. Die 25-Jährige wechselt von Union Halle-Neustadt zurück nach Schwerin, nachdem sie ihr Studium fast abgeschlossen hat und sich für die Heimkehr entschied. Sie soll gemeinsam mit Lucia Dreßler und Julia Kretschmer die Spielmacherrolle im Rückraum übernehmen. Dreßler bleibt dem Verein erhalten und wird künftig noch häufiger in der ersten Mannschaft auflaufen, um das Trio zu komplettieren.
Sportliche Ziele: Zweiter Platz als Saisonziel
Trotz der Personalwechsel konzentriert sich das Team aktuell voll auf die sportlichen Aufgaben. In dieser Saison sind noch sechs Partien zu absolvieren, beginnend mit einem Auswärtsspiel beim TSV Nord Harrislee am Freitag um 20.15 Uhr, gefolgt von einem weiteren Gastspiel beim TSV Altenholz am Sonntag ab 18 Uhr. Steffen Franke, Geschäftsstellenleiter von Grün-Weiß Schwerin, betont: „Wir wollen in der 3. Liga den zweiten Platz absichern. Dafür wird entscheidend sein, die emotional starken Leistungen über 120 Minuten auf die Platte zu bringen. Wenn uns das gelingt, können wir erfolgreich sein. Jetzt ist jeder und jede Einzelne gefragt. Gemeinsam gewinnen.“ Der Verein hat sich zwar nicht für die Aufstiegsrunde gemeldet, strebt aber dennoch die Verteidigung der aktuellen Tabellenposition an.



