Gummersbachs Siegesserie nach elf Spielen in Berlin gerissen
Gummersbachs Serie nach elf Siegen in Berlin gestoppt

Die außergewöhnliche Siegesserie des VfL Gummersbach in der Handball-Bundesliga ist zu Ende gegangen. Der frisch gekürte Pokalsieger Füchse Berlin setzte dem Lauf des ehemaligen Rekordmeisters ein Ende und besiegte die Oberbergischen mit 28:26 (13:12). Damit riss die längste Erfolgsserie im deutschen Oberhaus seit 57 Jahren, die über elf Spiele und mehr als vier Monate angedauert hatte.

Füchse Berlin nutzen Heimvorteil

Im direkten Duell der Tabellennachbarn um einen Champions-League-Platz musste Gummersbach einen herben Rückschlag hinnehmen. Die Berliner hingegen feierten ihren fünften Pflichtspielsieg in Folge und zogen vorläufig an der SG Flensburg-Handewitt vorbei auf den zweiten Tabellenrang. Damit setzten sie die Norddeutschen unter Druck.

Gidsel und Milosavljev als Schlüsselfiguren

Gummersbachs bester Werfer Kay Smits erzielte fünf Tore, konnte die Niederlage jedoch nicht abwenden. Auf Seiten der Füchse ragte Welthandballer Mathias Gidsel mit elf Treffern heraus. Torwart Dejan Milosavljev glänzte mit drei gehaltenen Siebenmetern und weiteren Paraden. Die Gäste liefen stets einem Rückstand hinterher und gingen kein einziges Mal in Führung. Zwar ließen die Hausherren in der Schlussphase zweimal einen Gleichstand zu, doch in der entscheidenden Phase behielten die Füchse die Oberhand.

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Für Gummersbach war es die erste Niederlage seit dem 31:32 gegen Spitzenreiter SC Magdeburg am 14. Dezember. Die Serie von elf Siegen in Folge war die längste in der Bundesliga seit 57 Jahren.

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