Mecklenburger Stiere in der Handball-Krise: Klatsche in Ludwigsfelde
Handball-Krise: Mecklenburger Stiere verlieren in Ludwigsfelde

Handball-Regionalliga: Mecklenburger Stiere stürzen in die Krise

Die Handballer der Mecklenburger Stiere Schwerin stecken in der Regionalliga Ostsee-Spree in einer ernsthaften sportlichen Krise. Nachdem sie bereits in der Vorwoche beim Vorletzten Blau-Weiß Berlin nur ein 31:31-Unentschieden erreichen konnten, erlitten sie nun beim Ludwigsfelder HC eine deutliche 27:35-Niederlage. Die Mannschaft um Kapitän Matti Wagner musste damit den zuvor nach Minuspunkten dritten Platz räumen und fiel auf Position fünf zurück.

Enttäuschende Leistung nach vielversprechendem Start

Die Stiere begannen das Spiel in Ludwigsfelde zunächst vielversprechend und führten nach zehn Minuten mit 7:4. Doch bereits in der zwölften Minute glich der Ludwigsfelder HC zum 7:7 aus, und nur wenige Minuten später lag Schwerin erstmals mit 9:10 in Rückstand. Zur Halbzeit stand es 15:18 für die Gastgeber, wobei besonders schmerzhaft war, dass Malte Runge mit zwei Strafwürfen scheiterte.

Nach der Pause verschlechterte sich die Situation für die Schweriner dramatisch. Der Ludwigsfelder HC baute seine Führung kontinuierlich aus und führte in der 38. Minute bereits mit 23:18. Trainer Michael Gutsche versuchte mit zwei Auszeiten, die Wende zu erzwingen, doch seine Mannschaft zerfiel zusehends. „Leider haben meine Jungs vor allem nach dem Wechsel den Matchplan nicht umgesetzt“, analysierte der enttäuschte Coach nach dem Spiel.

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Kollaps in der Schlussphase

In der entscheidenden Phase des Spiels gerieten die Mecklenburger Stiere vollends ins Straucheln. Vom 20:25 in der 44. Minute verschlechterte sich die Situation über ein 21:28 in der 47. Minute bis auf 21:30 in der 48. Minute. In dieser Phase gelang den Schwerinern kaum noch etwas, während die körperlich überlegenen Gastgeber ihre Chancen konsequent nutzten.

Für die Ludwigsfelder bedeutete der Sieg zwei wichtige „Big Points“ im Kampf um den Klassenerhalt. Für die Schweriner hingegen war es eine herbe Niederlage, die ihre Tabellenposition deutlich verschlechterte. Justin Wolf traf zweimal für die Stiere, doch insgesamt erwies sich die Angriffsmaschinerie als zu unpräzise.

Herausforderung gegen Cottbus steht bevor

Vor dem nächsten Heimspiel am Sonntag, dem 15. März, um 16 Uhr in der Sporthalle Kästner-Schule gegen den Zweiten Lausitzer HC Cottbus haben die Mecklenburger Stiere nun viel aufzuarbeiten. Die Mannschaft verfügt aktuell über 26:12 Punkte, während Cottbus mit 30:6 Punkten eine deutlich bessere Ausgangsposition hat.

Trainer Michael Gutsche zeigte sich besorgt über die Entwicklung: „Selbst durch zwei Auszeiten konnte ich nicht verhindern, dass die Mannschaft zerfiel. Jeder machte sein eigenes Ding.“ Diese Worte verdeutlichen die interne Krise, in der sich die Handballer aus der Landeshauptstadt momentan befinden. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft den negativen Trend stoppen kann.

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