SC DHfK Leipzig erlebt achte Niederlage in Folge - Abstieg droht immer realer
Leipzigs Handballer verlieren achten Bundesliga-Spiel in Folge

SC DHfK Leipzig stürzt im Abstiegskampf weiter ab

Die Handball-Bundesliga-Saison entwickelt sich für den SC DHfK Leipzig zu einem immer bedrohlicheren Albtraum. Vor heimischer Kulisse musste das Team von Trainer Frank Carstens eine klare 31:37-Niederlage (12:21) gegen den VfL Gummersbach hinnehmen. Diese Niederlage markiert bereits das achte Spiel in Folge ohne Sieg und lässt die Abstiegsgefahr für die Sachsen weiter anwachsen.

Gummersbach dominiert von Beginn an

Lediglich in den ersten sieben Minuten des Spiels konnten die Leipziger mit den starken Gästen mithalten und hielten das Spiel mit 5:5 ausgeglichen. Danach begann eine Phase voller Fehler und überhasteter Angriffe bei den Gastgebern. Der VfL Gummersbach nutzte diese Schwächephase konsequent aus und startete einen beeindruckenden 8:1-Lauf, der die Partie frühzeitig entschied.

Nationalspieler Miro Schluroff führte dabei mit herausragender Spielmacherleistung die Gummersbacher an, während die Leipziger defensiv gegen das schnelle Passspiel der Gäste keine Antwort fanden. Trotz einer Auszeit von Trainer Carstens und etwas verbesserter Angriffsbemühungen blieb die Defensive ein großes Problem.

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Kurze Aufbäumversuche bleiben erfolglos

Nach der Pause zeigten die Leipziger mit den zurückkehrenden Spielern Matej Klima und Adam Lönn kurzzeitig mehr Kampfgeist und reduzierten den Rückstand auf 16:22 in der 35. Minute. Doch die erfahrenen Gummersbacher ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und bauten ihre Führung bis zur 45. Minute auf 31:22 aus.

In der Schlussphase ließ die Konzentration beim Tabellenvierten zwar nach, was Leipzig noch einmal auf 31:37 herankommen ließ, doch an der klaren Überlegenheit der Gäste änderte dies nichts. Für den VfL Gummersbach war es bereits der elfte Sieg in Serie, während Leipzig weiter als Tabellenletzter das Schlusslicht bildet.

Individuelle Leistungen und Perspektiven

Bei den Leipziger Werfern ragten Blaer Hinriksson und Tomas Piroch mit jeweils fünf Treffern heraus, während Ludvig Hallbäck beim VfL Gummersbach mit acht Toren die beste individuelle Leistung zeigte. Vor 4.492 enttäuschten Zuschauern in der heimischen Arena wird deutlich, dass die Luft für die Leipziger im Abstiegskampf immer dünner wird.

Die Rückkehr von Verletzten wie Klima und Lönn brachte zwar frischen Wind, reichte aber nicht aus, um die strukturellen Probleme des Teams zu lösen. Mit jeder weiteren Niederlage wächst der Druck auf Trainer Carstens und seine Mannschaft, während die Abstiegsgefahr immer realer wird.

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