Im letzten Heimspiel der Saison empfängt die SG Uni Greifswald/Loitz den HSV Insel Usedom. Anwurf ist am Samstag um 18:00 Uhr in der Peenetalhalle in Loitz. Die Mannschaft will noch einmal alles geben und das Derby für sich entscheiden.
Trainer Radloff: „Alles reinhauen“
Trainer Jürgen Radloff betont die Bedeutung des Spiels: „Das ist die Aufgabe für dieses Wochenende, alles reinzuhauen. Es ist ein Derby, auf das sich alle freuen. Wer da nicht motiviert ist, ist fehl am Platz.“ Nach der knappen 28:29-Heimniederlage gegen den Ludwigsfelder HC in der Vorwoche ist die SG auf Rang acht gerutscht. Angesichts der schwierigen Vorsaison ist dies jedoch ein akzeptables Ergebnis, das sich auch durch zwei Niederlagen in den letzten Partien nicht ändern würde.
Effizienz im Angriff gefordert
Radloff war trotz der Niederlage gegen Ludwigsfelde zufrieden mit der Reaktion seiner Mannschaft nach der deutlichen Pleite in Cottbus (22:41). „Die Niederlage war unnötig, aber wenn du so viele klare Chancen vergibst, kannst du nicht gewinnen.“ Er hofft, dass seine Spieler im Derby effektiver vor dem Tor agieren. Das Hinspiel auf Usedom verlor die SG mit 31:38.
Planungen für die nächste Saison
Parallel laufen die Vorbereitungen für die kommende Regionalliga-Saison. David-Adrian Tuinea, der in der Rückrunde nach Loitz kam, gilt als Vorgriff auf den Kader der nächsten Spielzeit. Der junge Rumäne findet sich laut Radloff immer besser im Team zurecht. Gespräche mit weiteren Spielern laufen, der Trainer möchte sich punktuell verstärken, insbesondere auf der rechten Seite. Über mögliche Abgänge wollte Radloff noch nicht sprechen: „Da wir einen kleinen Kader haben, sind wir nicht gezwungen, jemanden abzugeben. Es könnte also auch keine Abgänge geben.“ Vor dem Spiel gegen Usedom werde kein Spieler verabschiedet; die kommenden Wochen bringen Klarheit.



