Handball-Bundesliga: SC Magdeburg bleibt nach Liga-Restart ungeschlagen
Im Rennen um die deutsche Meisterschaft zeigt der SC Magdeburg weiterhin keine Schwäche. Der Champions-League-Sieger festigte seine Tabellenspitze in der Handball-Bundesliga mit einem souveränen 36:32 (19:13)-Sieg gegen das Überraschungsteam TBV Lemgo Lippe. Damit bleibt die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert auch im 20. Liga-Spiel der Saison ungeschlagen und setzt ein deutliches Zeichen im Titelkampf.
Magdeburgs dominanter Auftritt
Am Mittwochabend erarbeitete sich Magdeburg schnell eine deutliche Führung und kontrollierte das Spiel über weite Strecken. Lediglich zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es eine kurze Schwächephase, doch der Sieg war nie ernsthaft gefährdet. Bester Werfer der Begegnung war Gisli Kristjansson mit sieben Toren, der die Offensive seines Teams maßgeblich prägte.
Füchse Berlin muss weiter warten
Meister Füchse Berlin deklassierte zwar den Abstiegskandidaten HSG Wetzlar mit 41:27 (21:13) und sprang auf Tabellenplatz zwei, doch der Sechs-Punkte-Rückstand auf Magdeburg bleibt bestehen. Zudem haben die Hauptstädter eine Partie mehr absolviert, was die Ausgangslage für die Berliner zusätzlich erschwert. Trainer Nicolej Krickau muss somit weiter auf einen Patzer des großen Konkurrenten hoffen.
THW Kiel mit spätem Sieg
Den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze hält auch Rekordmeister THW Kiel nach einer dramatischen Aufholjagd. Erst in den letzten zehn Minuten drehte die Mannschaft um Nationalspieler Lukas Zerbe das Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen zu einem 28:27 (12:15)-Sieg. Zerbe war als bester Werfer mit sieben Toren maßgeblich am späten Erfolg beteiligt und sicherte seinem Team wichtige Punkte im engen Mittelfeld.
Die Handball-Bundesliga zeigt sich nach dem Liga-Restart somit spannend wie eh und je, mit Magdeburg als klarem Favoriten, aber hartnäckiger Verfolgerschaft aus Berlin und Kiel. Die kommenden Spieltage werden entscheidend sein, ob die Tabellenführung ihre Dominanz aufrechterhalten kann.



