Nationalspielerin Marie Steffen verlässt VfL Oldenburg per Ausstiegsklausel
Marie Steffen verlässt Oldenburg für Auslands-Karriereschritt

Handball-Bundesliga: Kapitänin Marie Steffen verlässt VfL Oldenburg vorzeitig

Die deutsche Handball-Nationalspielerin Marie Steffen wird den VfL Oldenburg nach dieser Saison verlassen. Die 24-Jährige nutzt eine vertraglich vereinbarte Ausstiegsklausel, um ihren nächsten Karriereschritt im Ausland zu absolvieren. Dies gab der Bundesligist aus Niedersachsen in einer offiziellen Vereinsmitteilung bekannt.

Auslandswechsel nach gezogener Klausel

Ein ausländischer Klub hat die entsprechende Klausel im Vertrag der Spielerin aktiviert, wodurch Steffen ihren ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig auflösen kann. Der genaue Name des neuen Vereins wurde von den Oldenburgern nicht mitgeteilt, jedoch bestätigten sie, dass der Wechsel bereits im kommenden Sommer vollzogen wird.

Marie Steffen, die seit ihrer Kindheit beim VfL Oldenburg spielt und dort vom Mini-Handball bis zur Mannschaftskapitänin aufstieg, hatte den Verein bereits Anfang des Jahres über das Interesse des ausländischen Klubs informiert. „Eine Spielerin von uns bekommt die Chance, im Ausland Profihandballerin zu werden, sich voll auf ihren Sport zu konzentrieren und im Hinblick auf die Nationalmannschaft vielleicht noch einen größeren Schritt zu machen“, erklärte Geschäftsführer Andreas Lampe die Entscheidung, den Wechselwunsch zu unterstützen.

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Karriere bei Oldenburg und Nationalmannschaft

Steffen gehört seit der Saison 2019/20 fest zum Bundesligakader des VfL Oldenburg und entwickelte sich zu einer Schlüsselspielerin. Ihr bisheriger Karrierehöhepunkt war der Gewinn der Silbermedaille bei der Handball-Weltmeisterschaft 2025 in den Niederlanden und Deutschland. Dort war sie von Bundestrainer Markus Gaugisch nachnominiert worden und trug maßgeblich zum Erfolg der DHB-Auswahl bei.

Der Abgang der Heimspielerin stellt für den VfL Oldenburg einen bedeutenden Verlust dar, da Steffen nicht nur sportlich, sondern auch als Identifikationsfigur und Kapitänin eine zentrale Rolle im Team einnahm. Die Vereinsführung betonte jedoch, den Karrierewunsch der Nationalspielerin zu respektieren und ihren Schritt ins Ausland zu befürworten.

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