SG Uni Greifswald/Loitz erkämpft trotz Personalmangels Punkt in Berlin
Das Handballteam der SG Uni Greifswald/Loitz hat mit einem bemerkenswerten 31:31-Unentschieden gegen Blau-Weiß Berlin in der Hauptstadt einen Punkt erkämpft. Die Mannschaft reiste mit erheblichen Personalsorgen nach Berlin, nachdem ein Virus einen Großteil des Kaders lahmgelegt hatte. Trainer Jürgen Radloff sprach im Vorfeld von einem "letzten Aufgebot", das den Weg in die Hauptstadt antreten konnte.
Kämpferische Leistung trotz widriger Umstände
In einem ausgeglichenen und intensiven Spiel wehrte sich die SG Uni Greifswald/Loitz nach Kräften gegen den Vorletzten der Tabelle. Die Berliner versuchten mehrmals, sich entscheidend abzusetzen, doch mehr als knappe Drei-Tore-Führungen waren ihnen nicht möglich. Die Loitzer blieben den Hausherren stets auf den Fersen und gaben bis zum Schluss nicht auf.
Besonders herausragend war erneut Torjäger Diogo Teixeira, der mit zwölf Treffern gegen Blau-Weiß Berlin bester Werfer seiner Mannschaft war. Seine Zuverlässigkeit unterstrich einmal mehr seine Bedeutung für das Team. Weitere wichtige Tore steuerten Granholm mit sieben und Tippelt mit vier Treffern bei.
Tabellensituation und Ausblick
Mit dem erkämpften Punkt behält die SG Uni Greifswald/Loitz ihren siebten Platz in der Tabelle bei. Die Mannschaft zeigt damit trotz der schwierigen Personalsituation weiterhin Stabilität und Kampfgeist. Der nächste Herausforderung wartet bereits am kommenden Samstag, wenn die Loitzer zum MV-Duell die Mecklenburger Stiere aus Schwerin in der eigenen Halle empfangen.
Der Anwurf ist für 19 Uhr angesetzt. Die SG Uni Greifswald/Loitz wird hoffen, dass sich die Personalsituation bis dahin entspannt hat und weitere Spieler von den Virusinfektionen genesen sind. Das Unentschieden in Berlin gibt dem Team jedenfalls wichtigen Rückenwind für die kommenden Aufgaben.



