SV Warnemünde nach Heimpleite gegen Usedom weiter in akuter Abstiegsnot
SV Warnemünde nach Niederlage in akuter Abstiegsnot

SV Warnemünde kämpft weiter gegen den Abstieg

Die Handballer des SV Warnemünde haben in der Regionalliga Ostsee-Spree eine weitere schmerzhafte Niederlage hinnehmen müssen. Im Heimspiel in der Halle am Gerüstbauerring unterlagen die Rostocker dem HSV Insel Usedom mit 22:28 (9:10). Diese neunte Saisonniederlage hält das Team von Trainer Tim Völzke auf dem gefährlichen 11. Tabellenplatz mit 11:23 Punkten fest und lässt die Abstiegsgefahr weiter akut bleiben.

Ersatzgeschwächte Mannschaft zeigt Kampfgeist

Die Warnemünder mussten erneut stark ersatzgeschwächt antreten. Neben den Torhütern Fiete Hoffmann und Marty Lampe, die jeweils eine Halbzeit im Kasten standen, waren nur acht Feldspieler verfügbar. Wichtige Stützen wie Patrick Schmidt, die Kreisläufer Arne Reiser und Ole Prüter sowie Spielertrainer Tim Völzke selbst fehlten aus verschiedenen Gründen. Trotz dieser schwierigen Ausgangslage zeigte die Mannschaft über 40 Minuten lang eine beachtliche Leistung und hielt gut mit.

„Unter diesem Aspekt hat sich die Mannschaft sehr gut verkauft. Keinem kann ich einen Vorwurf machen. Speziell bis zur Halbzeit und dem noch 15:15 in der 40. Minute haben wir die Insulaner vor einige Aufgaben gestellt“, analysierte Trainer Völzke nach dem Spiel. Die Partie hätte durchaus anders verlaufen können, wie mehrere vergebene Siebenmeter von Spielern wie Till Mallach, Karl Bardosch, Marcus Kalbe und Felix Fick zeigten. „Das werden wir ein wenig mehr üben müssen“, räumte Völzke selbstkritisch ein.

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Starke Defensive kann Niederlage nicht verhindern

Besonders positiv fiel die defensive Arbeit der Warnemünder auf. Über weite Strecken des Spiels beherrschten sie die starken Rückraumakteure der Gäste aus Usedom so effektiv, dass deren Coach Patrick Glende sichtlich beeindruckt war. Ausgerechnet eine Warnemünder Auszeit in der 40. Minute und eine folgende Strafe für Till Mallach führten jedoch zum entscheidenden Bruch.

Usedom nutzte diese Schwächephase und baute seine Führung auf 19:15 (43. Minute) aus. In der Schlussphase, als bei den Warnemündern die Kräfte nachließen, legten die Gäste sogar auf 23:17 (53. Minute) nach. Felix Fick war mit sechs Treffern der erfolgreichste Werfer für den SVW, gefolgt von Till Mallach mit fünf Feldtoren und einem Siebenmeter. Arvid Staeben steuerte drei Treffer bei.

Schwierige Aufgaben warten auf die Rostocker

Die nächsten Herausforderungen für den SV Warnemünde versprechen nicht einfacher zu werden. „Nun müssen wir zu OSF Berlin, das auswärts Werder mit 32:31 die erste Niederlage beibrachte. Danach folgt das Derby gegen Empor II“, blickte Trainer Völzke bereits voraus. Die Mannschaft steht damit vor zwei weiteren entscheidenden Partien im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga Ostsee-Spree.

Die Defensivleistung gibt dabei Grund zur Hoffnung, während an der Offensivwirkung, insbesondere bei Siebenmetern, noch gearbeitet werden muss. Die ersatzgeschwächte Aufstellung und die fehlenden Schlüsselspieler bleiben jedoch ein Problem, das den Abstiegskampf der Rostocker weiter erschwert.

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