DHB-Pokal: Thüringer HC verpasst Finaleinzug nach dramatischem Siebenmeterwerfen
Thüringer HC scheitert im Pokal-Halbfinale nach Siebenmeterwerfen

Dramatisches Aus im DHB-Pokal: Thüringer HC scheitert nach Siebenmeterwerfen

Die Handballerinnen des Thüringer HC haben den Einzug ins Finale des DHB-Pokals auf äußerst dramatische Weise verpasst. Beim Final Four in Stuttgart unterlag das Team von Trainer Herbert Müller am Samstag im ersten Halbfinale der HSG Bensheim/Auerbach nach einem nervenaufreibenden Siebenmeterwerfen mit 34:36. Nach einer regulären Spielzeit von 31:31 und einer Halbzeitführung von 16:14 mussten sich die Thüringerinnen schließlich geschlagen geben.

Emotionales Wechselbad der Gefühle in Stuttgart

Das Spiel entwickelte sich zu einem echten Wechselbad der Gefühle für die Thüringer Bundesliga-Handballerinnen. In der ersten Halbzeit taten sich die Spielerinnen gegen die offensive Deckung der HSG Bensheim/Auerbach zunächst sehr schwer und gerieten bereits in der 13. Minute mit 4:7 in Rückstand. Die Wende brachte erst die Einwechslung von Csenge Kuczora, die mit ihrer Durchschlagskraft im Rückraum für frischen Schwung sorgte. Der THC drehte den Rückstand nicht nur, sondern ging mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause.

Nervenstarke Aufholjagd und bitteres Ende

Nach dem Seitenwechsel dominierten zunächst die Bensheimerinnen mit ihrem schnellen Tempospiel und zogen auf 25:21 davon. Doch die Thüringerinnen zeigten Charakter und kämpften sich zurück. 102 Sekunden vor Schluss gingen sie sogar mit 31:29 in Führung und schienen die Vorentscheidung in der Hand zu haben. Doch Rikke Hoffbeck Petersen verpasste die Chance zur Entscheidung. In der letzten Minute des Spiels brachte Nationalspielerin Nina Engel Bensheim mit einem wichtigen Treffer ins Siebenmeterwerfen.

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Im entscheidenden Siebenmeterwerfen traf dann das bittere Los: Csenge Kuczora, die in der regulären Spielzeit mit acht Toren noch als Matchwinnerin geglänzt hatte, scheiterte als einzige Werferin beider Teams. Damit war das Schicksal des Thüringer HC besiegelt. Die Mannschaft zeigte zwar eine bemerkenswerte Aufholjagd in der zweiten Halbzeit, doch in den entscheidenden Momenten fehlte am Ende die nötige Nervenstärke.

Das Halbfinale in Stuttgart wird den Thüringer Handballerinnen noch lange in Erinnerung bleiben - als eine Partie, die so nah am Finaleinzug war und doch am Ende durch die kleinste aller Margen verloren ging. Die Leistung der Mannschaft war dennoch beachtlich und zeigt das Potenzial des Teams für kommende Wettbewerbe.

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