Der deutsche Extremläufer Arda „Cyborg“ Saatçi (28) befindet sich seit über 88 Stunden auf einem beispiellosen Lauf durch Kalifornien. Sein Ziel: mehr als 600 Kilometer in 96 Stunden, vom Badwater Basin im Death Valley bis nach Los Angeles. Hunderttausende verfolgen das Spektakel live im Internet.
Kaum Schlaf und minimale Pausen
Nach nur 90 Minuten Schlaf und einem kurzen Frühstück machte sich Arda am Samstag wieder auf den Weg. Sein Körper ist am Limit, doch er kämpft sich Meter für Meter vorwärts. Die Bedingungen sind brutal: Temperaturen über 30 Grad, kaum Erholung, Schlaf nur im Begleitfahrzeug oder am Straßenrand.
Unterstützung von Prominenten und einem großen Team
Arda wird von einem Team aus über 40 Personen begleitet, darunter ein Physiotherapeut. Auch prominente Unterstützer wie Rapper Luciano, Fußballprofi Hakan Çalhanoğlu, Nationalspieler Deniz Undav und Fitnessstar Pamela Reif feuern ihn an. Red Bull ist als Partner dabei und hebt das Projekt technisch auf ein neues Level.
Der Schock nach 60 Stunden
Am Freitagmorgen deutscher Zeit, nach rund 60 Stunden, begann Ardas Körper zu streiken. Er litt unter Halluzinationen und torkelte. Ein Arzt musste eingreifen. Doch der 28-Jährige kämpft weiter – nicht gegen andere, sondern gegen sich selbst.
Ein Phänomen in den sozialen Medien
Arda streamt sein Vorhaben live unter anderem auf YouTube und begeistert damit ein Millionenpublikum. Seine Aktion zeigt die Grenzen menschlicher Ausdauer und die Kraft des Willens. Der Influencer Marlon Lundgreen (24) aus Schweden, der auf Instagram über fünf Millionen Follower hat, unterstützt ihn ebenfalls vor Ort.
Der Lauf ist noch nicht vorbei. Noch mehr als 150 Kilometer liegen vor Arda. Ob er sein Ziel erreicht? Die Welt schaut zu.



