Istaff Indoor in Berlin nahezu komplett ausverkauft – Nur noch wenige Restkarten verfügbar
Das 13. Istaf Indoor in der Berliner Uber-Arena steht kurz vor einem vollständigen Ausverkauf. Wie die Veranstalter des prestigeträchtigen Leichtathletik-Hallensportfestes am Vorabend der Veranstaltung bekanntgaben, sind von den insgesamt 12.000 verfügbaren Karten lediglich noch 300 Resttickets erhältlich. Das Event beginnt am Freitag um 17.35 Uhr, wobei der ZDF-Livestream ab 18.15 Uhr startet.
Deutsche und internationale Top-Athleten im direkten Duell
Bei den insgesamt acht Disziplinen treten deutsche und internationale Spitzenathleten gegeneinander an. „Die besten Deutschen gegen die Besten der Welt, das ist unser Motto“, betonte Meetingdirektor Martin Seeber im Vorfeld. Das Budget für das hochkarätige Meeting beläuft sich laut Seeber auf fast eine Million Euro, was die Bedeutung dieser Veranstaltung unterstreicht.
Spannende Duelle als WM-Generalprobe
Im Kugelstoßen kommt es zum Höhepunkt des Abends, wenn Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye aus Mannheim auf die niederländische Weltmeisterin Jessica Schilder trifft. Für beide Athletinnen stellt das Istaf Indoor eine entscheidende Generalprobe für die Hallen-Weltmeisterschaft in zwei Wochen im polnischen Torun dar. Ogunleye gelang erst kürzlich bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund mit 20,37 Metern der weiteste Stoß ihrer gesamten Karriere.
Im Weitsprung peilt Olympiasiegerin Malaika Mihambo von der LG Kurpfalz ihren sechsten Sieg beim Istaf Indoor an. Die 32-Jährige, die sich vor kurzem erneut den deutschen Meistertitel sicherte, wird nach diesem Wettkampf ihre Hallensaison offiziell beenden.
Weitere Highlights und starke Konkurrenz
Im Stabhochsprung treffen der deutsche Meister Bo Kanda Lita Baehre und Torben Blech auf eine starke internationale Konkurrenz. Eine Woche nach ihrem deutschen Hallentitel über 60 Meter misst sich die erst 19-jährige Philina Schwartz aus Berlin mit ausländischen Sprinterinnen.
Zum Programm gehören außerdem die 60 Meter der Männer mit dem britischen Hallen-Weltmeister Jeremiah Azu und der deutschen Spitze um Indoor-Titelträger Owen Ansah, der Hürdensprint für Männer und Frauen sowie der Para-Sprint.
„Mini-Europameisterschaft“ im Hürdensprint
Die deutsche Hürdenläuferin Rosina Schneider, für die es noch um einen WM-Startplatz geht, bezeichnete den Wettbewerb als „wie eine Mini-Europameisterschaft“. Zu ihren stärksten Rivalinnen zählt die 100-Meter-Hürdenweltmeisterin Ditaji Kambundji aus der Schweiz. Kambundji erwartet für den Freitagabend herausragende Leistungen: „Der Termin liegt so, dass wir in Topform sind. Das ist die Hauptprobe für die WM“, erklärte die Schweizerin.



