Halbmarathon-Rekord: Amanal Petros verbessert in Berlin eigene Bestzeit
Petros knackt deutschen Halbmarathon-Rekord in Berlin

Deutscher Rekord beim Berliner Halbmarathon

Der deutsche Leichtathletik-Star Amanal Petros hat beim Halbmarathon in Berlin erneut für Furore gesorgt. Der Marathon-Vizeweltmeister aus Hannover verbesserte am Sonntag seine eigene Bestzeit auf beeindruckende 59:22 Minuten und stellte damit einen neuen deutschen Rekord auf der Halbmarathon-Distanz auf.

Neun Sekunden schneller als im Vorjahr

Petros, der bereits im vergangenen Jahr als erster Deutscher unter der magischen Ein-Stunden-Marke geblieben war, zeigte sich in ausgezeichneter Form. Seine Zeit bedeutete eine Verbesserung um neun Sekunden gegenüber seinem Vorjahresergebnis auf derselben Strecke. Damit unterstrich der 30-Jährige eindrucksvoll seine kontinuierliche Leistungssteigerung.

Im Vorfeld des Rennens hatte Petros auf eine Zeit um 59:00 Minuten gehofft, doch trotz des knapp verpassten Ziels kann der Athlet mit seiner Leistung mehr als zufrieden sein. Am Brandenburger Tor kam er als Dritter ins Ziel, während sich der Sieg in einem spannenden Fotofinish der Kenianer Andrea Kiptoo vor seinem Landsmann Dennis Kipkemoi sicherte. Beide Afrikaner benötigten 59:11 Minuten für die 21,0975 Kilometer.

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Doppelter Rekordhalter

Mit diesem Erfolg festigt Petros seine Position als führender deutscher Langstreckenläufer. Neben dem frisch aufgestellten Halbmarathon-Rekord hält der Hannoveraner weiterhin die nationale Bestmarke über die klassische Marathondistanz von 42,195 Kilometern. Diese hatte er erst im Dezember in Valencia in spektakulären 2:04:03 Stunden aufgestellt und dabei den alten Rekord von Samuel Fitwi um satte 53 Sekunden unterboten.

Besonders bemerkenswert: Dieser Marathon-Rekord gelang Petros nur drei Monate nach seinem WM-Coup in Tokio, wo er die Silbermedaille gewann. Die konstante Höchstleistung über verschiedene Distanzen unterstreicht die außergewöhnliche Klasse des deutschen Ausnahmesportlers.

Deutsche Läuferinnen ebenfalls stark

Im Frauenrennen zeigten sich ebenfalls deutsche Athletinnen in guter Form. Während sich die Äthiopierin Likina Amebaw mit 1:05:07 Stunden den Sieg sicherte, kam Esther Pfeiffer aus Düsseldorf als beste Deutsche auf Rang fünf. Die 27-Jährige benötigte 1:07:25 Stunden für die Halbmarathon-Distanz.

Ebenfalls beachtlich: Die erfahrene Gesa Felicitas Krause aus Trier landete nach 1:08:59 Stunden auf Platz 13 und bewies damit, dass sie auch auf der längeren Strecke konkurrenzfähig bleibt. Die ehemalige Hindernisläuferin zeigt sich damit vielseitiger denn je.

Der Berliner Halbmarathon bestätigte einmal mehr den hervorragenden Zustand der deutschen Leichtathletik. Mit Amanal Petros an der Spitze und weiteren talentierten Läuferinnen und Läufern im Feld blickt der deutsche Langstreckensport optimistisch in die Zukunft. Die kontinuierlichen Rekordverbesserungen deuten auf ein gesundes und leistungsstarkes Umfeld hin, das internationale Maßstäbe setzen kann.

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