Russischer Leichtathletik-Verband zieht wegen Sperre vor Cas
Russischer Leichtathletik-Verband zieht vor Cas

Der russische Leichtathletik-Verband (RusAF) hat den Internationalen Sportgerichtshof Cas angerufen, um gegen den anhaltenden Ausschluss seiner Sportler von internationalen Wettbewerben vorzugehen. Der Verband teilte dies zwei Tage nach der Wiederzulassung Russlands durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit. Man sehe die „grundlegenden Interessen der Leichtathletik in Russland beeinträchtigt“, erklärte der nationale Verband.

Hintergrund der Sperre

World Athletics hatte Russland und Belarus aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine das Startrecht bei internationalen Wettkämpfen entzogen. Zuvor war Russland vom Weltverband bereits im November 2015 wegen systematischen Dopings gesperrt worden. Seitdem erteilte der Weltverband nur einzelnen russischen Athleten nach Prüfung eine Starterlaubnis als neutrale Sportler. Aufgrund des Kriegs folgte dann eine separate Sperre.

World Athletics bleibt bei Kurs

Der Weltverband reagierte gelassen auf den Einspruch. „Wir nehmen den Einspruch des russischen Leichtathletik-Verbands beim Cas zur Kenntnis und werden unsere Position mit Nachdruck verteidigen“, zitierte die US-Nachrichtenagentur Associated Press einen Sprecher von World Athletics. Präsident Sebastian Coe hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass man Optionen für „einen an Bedingungen geknüpften Weg zurück in den internationalen Wettbewerb“ erörtert, sich dann aber doch gegen eine Aufhebung der Suspendierung entschieden habe.

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IOC lockert Beschränkungen

Währenddessen lockerte das IOC zuletzt die Beschränkungen gegen Russland mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Der russische Verband hofft nun, durch den Cas eine Aufhebung der Sperre zu erreichen. Der Ausgang des Verfahrens bleibt offen.

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