Frank Merrbach gewinnt Supermarathon beim 53. Rennsteiglauf
Frank Merrbach gewinnt Supermarathon beim 53. Rennsteiglauf

Frank Merrbach hat am Samstag den Supermarathon beim 53. Rennsteiglauf gewonnen. Der 43-Jährige setzte sich auf den 74 Kilometern durch und entschied das Rennen auf dem langen Anstieg vom Grenzadler in Oberhof zur Schmücke. Dort holte er einen Rückstand von dreieinhalb Minuten auf und lag am Ende über eineinhalb Minuten in Führung. Merrbach, geboren in Friedrichroda und für Berlin startend, gewann den Supermarathon zum fünften Mal.

Mehr als 18.000 Teilnehmende gingen beim Rennsteiglauf an den Start, der als Europas größter Crosslauf gilt. Der Halbmarathon war mit rund 7.400 Anmeldungen die beliebteste Distanz. Im Halbmarathon siegte der 25-jährige Florian Bochert aus Bielefeld, dessen Familie aus Schmiedefeld stammt. Simon Pulfer wurde Zweiter, vier Sekunden vor dem Thüringer Lukas Wieseke. Bei den Frauen gewann die 43-jährige Nadine Hübel aus Fulda, gefolgt von Hannah Weyers und Janine Kohlmann.

Der Startschuss für den Supermarathon fiel um 6 Uhr morgens in Eisenach. Mit fast 2.500 Ultramarathonis gingen so viele Läufer auf die Supermarathon-Strecke wie sonst nirgends in Deutschland. Der Rennsteiglauf existiert seit 1973 und ist nach dem Pädagogen Johann Christoph Friedrich GutsMuths benannt. Der knapp 170 Kilometer lange Rennsteig verläuft zwischen Hörschel bei Eisenach und Blankenstein an der thüringisch-bayerischen Grenze.

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Der Sportplatz in Schmiedefeld feiert in diesem Jahr Jubiläum: Zum 50. Mal wird er als Zielort genutzt. Die Läufer und Wanderer werden dort mit Ovationen und La-Ola-Wellen empfangen. Adrian Koch, ein erfahrener Rennsteigläufer aus Ilmenau und jüngster deutscher Finisher des Western States 100, plant, 2026 erneut am Supermarathon teilzunehmen.

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