Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat beim prestigeträchtigen London-Marathon eine herausragende Leistung gezeigt. Der 38-Jährige knackte die für Hobbyläufer magische Drei-Stunden-Marke und erreichte das Ziel nach 2:59:08 Stunden. Damit war er nur 59:38 Minuten langsamer als der Sieger Sabastian Sawe aus Kenia, der mit einer Weltrekordzeit von unter zwei Stunden (1:59:30) Geschichte schrieb.
Beeindruckende Durchschnittsgeschwindigkeit
Vettel legte die 42,195 Kilometer mit einem Schnitt von etwa 4:14 Minuten pro Kilometer zurück. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei rund 14,1 Kilometern pro Stunde. Der frühere Rennfahrer bewies damit nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch auf der Laufstrecke außergewöhnliche Ausdauer und Disziplin.
Weitere Prominente am Start
Vettel war nicht der einzige bekannte Teilnehmer des London-Marathons. Auch der englische Ex-Fußballer Tony Adams war am Start. Zudem lief der deutsche TV-Moderator Kai Pflaume mit. Der 58-Jährige, der bereits den New-York-Marathon absolviert hatte, überquerte die Ziellinie nach 3:18:32 Stunden. Damit verbesserte er sich um gut 15 Minuten im Vergleich zu seiner Zeit in New York im Jahr 2023.
Ein Fest des Laufsports
Der London-Marathon zog einmal Tausende von Läufern an und bot ein buntes Programm für Zuschauer und Teilnehmer. Die Leistungen der prominenten Hobbyläufer zeigen, dass auch jenseits des Spitzensports beachtliche Ergebnisse möglich sind. Vettel und Pflaume inspirierten damit viele Freizeitsportler.



