Chinesisches Feuerpferd-Jahr als Glücksbringer für Ferrari in Shanghai
Die Scuderia Ferrari will beim zweiten Saisonrennen der Formel 1 in Shanghai die nächsten starken Ergebnisse einfahren und setzt dabei auf ein besonderes astrologisches Omen. Am 17. Februar 2026 hat in China das Jahr des "Feuerpferdes" begonnen, was für die italienische Rennmannschaft mit dem aufbäumenden Pferd im Logo als vielversprechendes Zeichen gilt.
Leclerc hofft auf das große Ferrari-Jahr
"Ich bin bereits lange im Team und habe seitdem auf ein Jahr des Pferdes gewartet", sagte Ferrari-Pilot Charles Leclerc am Donnerstag vor dem Rennwochenende. "Ich hoffe, dass das unser Jahr wird, aber die Konkurrenz ist sehr, sehr stark." Der Monegasse zeigte sich vorsichtig optimistisch, betonte jedoch die harte Konkurrenzsituation im aktuellen Feld.
Ferrari hatte im vergangenen Jahr in China ein regelrechtes Fiasko erlebt. Sowohl Leclerc als auch sein Teamkollege Lewis Hamilton waren ursprünglich auf den Plätzen fünf und sechs ins Ziel gekommen, wurden dann jedoch nach technischen Überprüfungen disqualifiziert. Diese Enttäuschung liegt nun hinter dem Team, das mit neuem Regelwerk und frischem Elan in die Saison gestartet ist.
Hamilton bleibt realistisch trotz astrologischer Zeichen
Beim Saisonauftakt in Melbourne hatte Mercedes dominiert, doch Ferrari konnte am ehesten mithalten: Leclerc wurde Dritter, Hamilton Vierter. "Ich glaube, dass Mercedes ein gutes Stück voraus ist, aber Schritt für Schritt können wir sie einholen", analysierte Leclerc die aktuelle Situation.
Lewis Hamilton, Rekordweltmeister und Sieger des Sprints in Shanghai 2025, betonte dagegen die nüchterne Realität. "Es wird sehr hart, Mercedes zu schlagen an diesem Wochenende", sagte der Brite mit Blick auf den Sprint am Samstag (4.00 Uhr MEZ) und den Großen Preis von China am Sonntag (8.00 Uhr MEZ). "Auch die anderen werden schneller werden, McLaren und Red Bull. Also müssen wir uns darauf konzentrieren, das Maximum aus unserem Auto herauszuholen."
Hamilton verwies darauf, dass es "viel zu früh" sei, um vorauszusagen, ob Ferrari ein Wörtchen bei der Vergabe der WM-Titel mitreden könne. Die Kombination aus astrologischem Omen und technischer Entwicklung könnte jedoch den entscheidenden Unterschied machen, wenn die Scuderia in Shanghai an den Start geht.



