132 Tage Vorbereitung: Leon Wilke startet mit Citroen C2 in die NATC-Saison 2026
Der Winter verliert allmählich seine Kraft, die Tage werden länger und die Temperaturen steigen. Während viele Sportarten aus dem Winterschlaf erwachen, bereitet sich auch der Motorsport auf eine neue Saison vor. Die Formel 1 startete bereits mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne, und hierzulande stehen die Rennveranstalter ebenfalls in den Startlöchern. Eine dieser Serien ist der NATC – der Norddeutsche ADAC Börde Tourenwagen Cup, der am Wochenende vom 20. bis 22. März in Oschersleben seine ersten Rundenjagden abhält.
Leon Wilke: Ein junger Rennfahrer aus Köthen im Fokus
Leon Wilke, ein 20-jähriger Motorsportler aus Köthen, ist erneut Teil dieser aufregenden Rennserie. Innerhalb des NATC startet er im C2-Racecap, einer Wertungsklasse, die ausschließlich mit Citroen C2 Fahrzeugen bestritten wird. „Das sind Rennen mit identischen Fahrzeugen, bei denen der Pilot sein Können unter Beweis stellen muss, da jeder die gleichen Mittel hat“, erklärt Wilke im Gespräch. Diese Gleichheit der Bedingungen macht den Wettbewerb besonders fair und spannend, da es rein um das fahrerische Talent geht.
Seit dem letzten Rennen am 8. November des vergangenen Jahres sind genau 132 Tage vergangen – eine lange, rennlose Zeit, die Wilke intensiv genutzt hat. „In der Regel geht diese Zeit megaschnell rum“, sagt er. „Man plant mit dem Team und den Sponsoren die nächste Saison, knüpft neue Partnerschaften und hält sich körperlich fit.“ Für den jungen Rennfahrer bedeutet das schweißtreibende Trainingseinheiten, aber auch Entspannungsphasen, um den kräftezehrenden Belastungen der Saison standhalten zu können.
Intensive Vorbereitung: Mehr als nur Fahren
Die Vorbereitung auf die neue Saison umfasst bei Leon Wilke weit mehr als nur das Fahren selbst. Um den extremen Bedingungen im Cockpit gewachsen zu sein, wo im Sommer Temperaturen von über 50 Grad herrschen können, setzt er auf ein spezielles Fitnessprogramm. „Viel Nacken-, Ober- und Unterkörpertraining ist essenziell“, berichtet Wilke. „Dazu gehören Saunagänge, um die Wärmebelastung abzutrainieren, sowie Reaktions- und Beweglichkeitstraining.“
Aber auch die mentale Seite wird nicht vernachlässigt. „Viel Entspannung und Massagen, aber auch einfach frische Luft helfen mir“, erklärt er. „Das Thema Motorsport bekomme ich nie aus dem Kopf, dafür liebe ich es zu sehr.“ Diese Leidenschaft und der Ehrgeiz sind wichtige Triebfedern für seinen Erfolg. In der rennlosen Zeit bleibt Wilke zudem am Steuer: Entweder auf Indoor-Kartbahnen oder im Simulator, wo er für E-Sport-Serien trainiert oder Strecken übt.
Hohe Ziele für die Saison 2026
Leon Wilke hat klare Ziele für die kommende Saison. „Im besten Falle möchte ich die Wertung im C2-Race-Cup gewinnen“, sagt er entschlossen. „Dabei will ich für die Zuschauer die beste Show bieten. Meine Erwartungen an mich selbst sind sehr hoch.“ Da er das Citroen C2 Fahrzeug bereits aus seinen Anfängen im Motorsport gut kennt, ist er zuversichtlich, das bestmögliche Ergebnis herauszuholen.
Mit dem Start am 21. März in Oschersleben beginnt für Wilke eine neue Herausforderung. Die lange Vorbereitungszeit hat ihn optimal auf die Belastungen der Rennsaison eingestellt, und seine Leidenschaft für den Motorsport treibt ihn an. Fans und Zuschauer dürfen gespannt sein, wie sich der junge Rennfahrer aus Köthen in der NATC-Serie 2026 schlagen wird.



