Opel steigt in die Formel E ein: Elektrischer Rennsport mit 816 PS
Opel startet in Formel E mit 816 PS Rennwagen

Opel gibt Vollgas in der Formel E: Elektrischer Rennsport mit deutscher Ingenieurskunst

Bei Opel wird die elektrische Zukunft nun auch auf der Rennstrecke geschrieben. Der deutsche Automobilhersteller steigt ab der kommenden Saison in die vollelektrische Formel-E-Weltmeisterschaft ein und unterzeichnete dafür einen Vier-Jahres-Vertrag. Die Ankündigung erfolgte am Rande des Formel-E-Rennwochenendes in Madrid und markiert einen strategischen Schritt in Opels Elektrooffensive.

GEN4-Rennwagen mit beeindruckender Leistung

Opel wird mit den neuen GEN4-Rennboliden antreten, die technisch einen Quantensprung darstellen. Diese vollelektrischen Rennwagen erreichen im Qualifying- und Attack-Modus eine Spitzenleistung von bis zu 600 Kilowatt, was umgerechnet 816 Pferdestärken entspricht. Damit übertreffen sie die bisherigen Fahrzeuge um satte 250 Kilowatt oder 340 PS.

Ein weiteres technisches Highlight ist der permanente Allradantrieb, der den temporären Antrieb ablöst und für deutlich mehr Grip auf der Strecke sorgen wird. Diese Innovationen werden die Formel E noch schneller und spektakulärer machen und stellen eine direkte Konkurrenz zu etablierten deutschen Marken wie Porsche dar.

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Strategische Bedeutung für die Marke

„Die Teilnahme an der Formel E markiert einen neuen Meilenstein für Opel auf dem Weg in eine elektrische Zukunft“, betont Opel-CEO Florian Huettl. „Der Start von GEN4-Rennwagen in der Formel E ab der kommenden Saison ist für uns genau der richtige Zeitpunkt, um in diesen spannenden vollelektrischen Rennzirkus einzusteigen.“

Formel-E-CEO Jeff Dodds begrüßt den neuen Teilnehmer: „Als starke deutsche Marke mit herausragender technischer Kompetenz und einem frischen, mutigen Image bringt Opel eine lange, ereignisreiche Motorsport-Geschichte und zugleich neue Dynamik in das Wettbewerbsfeld ein.“

Das Engagement zeigt die wachsende Bedeutung der Formel E für globale Automobilhersteller beim Übergang zur Elektromobilität. Für Opel bietet der Einstieg eine wertvolle Chance zur Optimierung der Markenwahrnehmung und zur Stärkung des Images als innovativer Elektromobilitätsanbieter.

Synergien zwischen Rennstrecke und Straße

Opel-Chef Huettl erwartet sich von dem Formel-E-Engagement konkrete Synergien für die Serienfahrzeuge: „Unser Opel GSE Formula E Team wird zeigen, wofür unsere Marke steht: deutsche Ingenieurskunst, mutiges Design und eine elektrisierende Performance – Eigenschaften, die genauso auf die vollelektrischen Opel GSE-Modelle wie den Mokka GSE und bald den neuen Corsa GSE zutreffen.“

Die Entwicklungserkenntnisse aus dem Rennsport sollen direkt in die Weiterentwicklung der Straßenfahrzeuge einfließen und so die elektrische Modellpalette von Opel technologisch voranbringen.

Ambitionierte Ziele und Vorbilder

„Was vor fünf Jahren mit der Gründung des ersten vollelektrischen Rallye-Markenpokals begann, erreicht nun mit der Teilnahme an der FIA-Weltmeisterschaft seinen Höhepunkt“, erklärt Opel GSE Formula E Team- und Opel Motorsport-Chef Jörg Schrott.

Seine Hauptaufgabe wird es sein, das Team möglichst schnell konkurrenzfähig zu machen. Als Vorbild dient dabei Citroën, ein weiterer Fahrzeughersteller der Stellantis-Group. Die Franzosen sind in der laufenden Saison erstmals in der Formel E dabei und liegen vor dem sechsten Lauf der Saison als Team auf Rang 4 mit 58 Punkten.

Die Konkurrenz ist jedoch stark: Porsche führt mit 113 Zählern die Teamwertung an, und Porsche-Pilot Pascal Wehrlein, Weltmeister von 2024, belegt Platz 1 der Fahrerwertung. Opel wird sich also in einem hochkompetitiven Umfeld beweisen müssen.

Erste Präsentation und Fahrerfrage

Opel wird seinen Rennboliden für die kommende Saison erstmals am 21. und 22. April bei Tests auf der französischen Rennstrecke Paul Ricard der Öffentlichkeit präsentieren. Die Besetzung der Fahrersitze steht noch nicht fest und wird in den kommenden Wochen entschieden.

Der Einstieg in die Formel E unterstreicht Opels Engagement für nachhaltige Mobilität und elektrischen Hochleistungssport. Mit diesem Schritt positioniert sich das Unternehmen nicht nur als ernstzunehmender Akteur im elektrischen Rennsport, sondern demonstriert auch die technologische Reife seiner Elektroantriebe unter extremen Bedingungen.

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