Ralf Schumacher fordert Max Verstappen auf: Hör auf zu jammern und hilf deinem Team!
Schumacher kritisiert Verstappen: Hör auf zu jammern!

Schumacher fordert Verstappen zum Umdenken auf

Der ehemalige Formel-1-Pilot und aktuelle Sky-Experte Ralf Schumacher hat deutliche Worte für den vierfachen Weltmeister Max Verstappen gefunden. Vor dem Großen Preis von China in Shanghai kritisierte der 50-jährige Deutsche den Red-Bull-Star im Live-TV und forderte ihn auf, seinem Team mehr zu helfen und mit dem Jammern aufzuhören.

„Er soll aufhören zu jammern“

Schumacher äußerte sich klar und deutlich: „Max hat bewiesen, dass er der schnellste Fahrer ist. Jetzt muss er aber seinem Team helfen, welches Probleme hat, und aufhören zu jammern.“ Besonders kritisch sieht der Experte Verstappens Andeutungen, möglicherweise in eine andere Rennserie wechseln zu wollen. „Dass er dann einfach eine andere Rennserie fahren will … kann man machen, muss man aber nicht“, so Schumacher weiter.

Verstappens Frust mit der neuen Formel 1

Hintergrund der Kontroverse ist Verstappens anhaltende Unzufriedenheit mit den neuen Regeln der Königsklasse. Seit dieser Saison fährt die Formel 1 mit revolutionierten Motoren, die zu 50 Prozent elektrisch betrieben werden, kleineren Reifen und insgesamt langsameren Autos. Für den 28-jährigen Niederländer scheint dies alles andere als ein Vergnügen zu sein.

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Bereits nach einem enttäuschenden sechsten Platz beim Saisonauftakt in Melbourne machte Verstappen deutlich, wie wenig ihm die neue Generation der Rennwagen gefällt. Vor dem Rennen in Shanghai erneuerte er seine Kritik und ließ sogar seine Zukunft in der Formel 1 offen. „Ich will eigentlich nicht aufhören. Ich wünsche mir, dass es mir mehr Spaß machen würde. Ich genieße das Auto nicht wirklich, aber die Zusammenarbeit mit meinem Team schon“, erklärte der Red-Bull-Pilot.

Mario-Kart-Training als sarkastischer Seitenhieb

Besondere Aufmerksamkeit erregte Verstappen mit einem sarkastischen Kommentar zu seinem Training. Auf die Frage nach Simulator-Einheiten antwortete er in Shanghai: „Ich habe eine günstigere Lösung gefunden. Ich habe den Simulator gegen meine Nintendo Switch getauscht und übe jetzt Mario Kart. Die Pilze zu finden klappt schon ganz gut. Die blaue Muschel ist noch etwas schwieriger, aber ich arbeite daran.“

Dieser offensichtliche Seitenhieb auf die aktuelle Formel 1 stößt bei Ralf Schumacher auf Unverständnis. Der Sky-Experte erinnert daran, dass die neuen Regeln bereits vor vier Jahren beschlossen wurden. „Damals wollten alle sogar nur Elektro, das darf man nicht vergessen. Viele Teams haben hier unglaublich viel Geld investiert“, betonte Schumacher.

Verstappens alternative Projekte

Während der Niederländer in der Formel 1 hadert, plant er bereits andere motorsportliche Aktivitäten. Im Mai wird Verstappen beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen am Nürburgring starten, wo er in einem Mercedes AMG GT3 am Steuer sitzen wird. Darüber hinaus träumt der Rennfahrer von weiteren klassischen Langstreckenrennen wie dem 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps oder sogar dem legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Verstappen kündigte zudem Gespräche mit der Formel 1 und dem Motorsport-Weltverband FIA an. Sein Ziel ist es, Änderungen an den Regularien in den kommenden Jahren zu erreichen, um den Sport wieder attraktiver für sich und möglicherweise auch für andere Fahrer zu gestalten.

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