Verstappen kritisiert Formel-1-Regeln scharf und lässt Karriereende offen
Verstappen kritisiert F1-Regeln und lässt Karriere offen

Formel-1-Star Verstappen übt scharfe Kritik an neuen Regeln

Die Beziehung zwischen der Formel 1 und ihrem derzeitigen Superstar bleibt angespannt. Der vierfache Weltmeister Max Verstappen (28) hat sich erneut als entschiedener Gegner der 2026er Regularien positioniert. Vor dem Großen Preis von China in Shanghai bekräftigte der Niederländer seine ablehnende Haltung gegenüber den Neuerungen, die die Königsklasse des Motorsports in dieser Saison eingeführt hat.

„Formel E auf Steroiden“ – Verstappens vernichtendes Urteil

Die Formel 1 startete mit einer regelrechten Revolution in die neue Ära: Die Motoren sind nun zur Hälfte elektrisch, die Autos langsamer und die Reifen kleiner. Für Verstappen stellt dies lediglich eine „Formel E auf Steroiden“ dar – ein Urteil, das er auf der Pressekonferenz in Shanghai am Donnerstag deutlich machte. Der sechste Platz beim Saisonauftakt in Melbourne hat an seiner grundsätzlich kritischen Einstellung nichts geändert.

Der Red-Bull-Pilot ließ bei dieser Gelegenheit auch seine Zukunft in der Formel 1 bewusst offen: „Ich will eigentlich nicht aufhören. Ich wünsche mir, dass es mir mehr Spaß machen würde. Ich genieße das Auto nicht wirklich, aber die Zusammenarbeit mit meinem Team schon.“ Verstappen betonte, dass er bereits Gespräche mit der Formel-1-Organisation und dem Motorsportweltverband Fia geführt habe und an Lösungen arbeite. „Ich hoffe, dass die Regeln die nächsten Jahre nicht so bleiben. Ich setze darauf, dass es schon nächstes Jahr Verbesserungen gibt“, so der Weltmeister.

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Ablenkung durch alternative Motorsportprojekte

Wie diese Verbesserungen konkret aussehen könnten, verriet Verstappen nicht. Stattdessen sprach er über seine aktuellen Ablenkungen neben der Formel 1: „Ich mache andere Sachen, die viel Spaß machen. Ich fahre die Nordschleife, in Zukunft hoffentlich Spa und vielleicht Le Mans. Gleichzeitig leite ich mein eigenes Team. Ich kombiniere verschiedene Sachen, die ich richtig cool finde.“

Bereits am Montag hatte Mercedes bestätigt, dass Verstappen gemeinsam mit Lucas Auer aus Österreich, Jules Gounon aus Frankreich und Daniel Juncadella aus Spanien im Mai beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in einem AMG GT3 antreten wird. Bis dahin stehen jedoch noch weitere Formel-1-Rennen auf dem Programm. Auf die Frage, wie er sich auf diese Herausforderungen vorbereite, scherzte der Niederländer: „Ich habe eine günstigere Lösung gefunden. Ich habe den Simulator gegen meine Nintendo Switch getauscht und übe jetzt Mario Kart.“

Die Zukunft des derzeit dominierenden Formel-1-Piloten bleibt damit ungewiss, während die Diskussion über die Sinnhaftigkeit der neuen Regularien weitergeht.

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