Olympia: Kombinierer Geiger nach Springen in Medaillenposition - Laufstärke als Trumpf
Geiger nach Springen in Medaillenposition - Laufstärke als Trumpf

Olympia: Kombinierer Geiger nach Springen in Medaillenposition - Laufstärke als Trumpf

Bei den Olympischen Winterspielen in Italien hat sich Vinzenz Geiger eine vielversprechende Ausgangsposition für den Kampf um Edelmetall erarbeitet. Der deutsche Nordische Kombinierer belegte im Skispringen von der Normalschanze im italienischen Predazzo den achten Platz und ist damit bester Athlet aus dem Team von Bundestrainer Eric Frenzel.

Gute Chancen trotz Rückstand

Sein Rückstand auf den führenden Esten Kristjan Ilves beträgt vor dem entscheidenden Langlaufrennen 29 Sekunden. Für den laufstarken Olympiasieger von 2022 ist dieser Abstand durchaus aufholbar. Geigers Stärke im Langlauf gilt als sein größter Trumpf im Wettkampf um die Medaillen.

Die deutschen Teamkollegen Johannes Rydzek und Julian Schmid liegen mit 42 beziehungsweise 43 Sekunden Rückstand zwar weiter zurück, sind aber ebenfalls nicht komplett chancenlos. Die Entscheidung fällt im abschließenden Rennen über zehn Kilometer auf anspruchsvoller Strecke, das um 13.45 Uhr beginnt und in der ARD sowie bei Eurosport übertragen wird.

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Kampfansage für das Langlaufrennen

Skisprung-Legende Sven Hannawald kommentierte die Situation in der ARD mit deutlichen Worten: „Da müssen wirklich die Kampfschweine ran“. Diese Aussage unterstreicht die Herausforderung, die das schwere Langlaufprofil für alle Athleten darstellt.

Interessant ist dabei die Vorgeschichte: Geiger hatte am Dienstag noch auf das Sprungtraining verzichtet, da er mit muskulären Problemen am Knie zu kämpfen hatte. „Es war die richtige Entscheidung, gestern auszulassen. Ein bisschen hat es schon geschmerzt, aber das ist schon in Ordnung“, erklärte der Athlet nach seinem heutigen Springen.

Der Kombinierer stellte dabei klar, dass die Beschwerden ihn im entscheidenden Langlaufrennen nicht beeinträchtigen werden: „Das wird mich beim Laufen nicht behindern.“ Diese Zuversicht unterstreicht seine mentale Stärke und Entschlossenheit im Medaillenkampf.

Spannendes Finale erwartet

Die Nordische Kombination bei den Olympischen Winterspielen verspricht damit ein äußerst spannendes Finale. Während Geiger mit seiner Laufstärke punkten will, müssen die anderen Favoriten ihren Vorsprung aus dem Skispringen verteidigen. Die Kombination aus Sprungleistung und Langlaufstärke wird letztlich über die Medaillenverteilung entscheiden.

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