Polnische Shorttrackerin Kamila Sellier nach Horror-Crash bei Olympia operiert
Kamila Sellier nach Olympia-Crash operiert - kämpferisches Update

Polnische Shorttrackerin nach Horror-Crash bei Olympia operiert

Nach einem schweren Sturz im Shorttrack-Wettbewerb bei den Olympischen Spielen und einer blutigen Gesichtsverletzung durch die Kufe einer Kontrahentin hat die polnische Athletin Kamila Sellier (25) eine Operation erfolgreich überstanden. Die 25-Jährige meldete sich nun erstmals mit einem kämpferischen Statement auf Instagram zu Wort.

Kämpferisches Update aus dem Krankenhaus

Die Polin postete ein Foto von sich aus dem Krankenbett, das nur die unversehrte Hälfte ihres Gesichts zeigt. Dazu schrieb sie in einem emotionalen Beitrag: „Ich weiß, dass ich eines Tages dieses Bild anschauen und mich daran erinnern werde, dass ich stärker bin, als ich je geglaubt habe. Danke für all eure unterstützenden Worte, ich wollte euch nur wissen lassen, dass es mir ganz okay geht.“

Schockmoment im Viertelfinale über 1500 Meter

Der dramatische Unfall ereignete sich im sechsten Viertelfinale über 1500 Meter. In einem Gerangel mit der Italienerin Ariana Fontana rutschte Sellier weg und wurde dabei von der Kufe der Amerikanerin Kristen Santos-Griswold im Gesicht getroffen. Die Polin begann sofort stark zu bluten, woraufhin das Rennen unterbrochen werden musste.

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Hinter einem großen weißen Tuch wurde Sellier medizinisch versorgt. Beim Transport von der Eisfläche zeigte sie dem applaudierenden Publikum noch den Daumen nach oben – eine Geste, die ihren Kampfgeist unterstrich. Santos-Griswold erhielt später eine Strafe wegen eines unerlaubten Spurwechsels in der vorangegangenen Szene.

Operation nach kleiner Fraktur

Nach Angaben von „Polsat Sports“ wurde Sellier zunächst in der Arena genäht und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Eine CT-Untersuchung ergab einen kleinen Bruch im Gesichtsbereich. Die Ärzte entschieden sich dafür, die Wunde erneut zu öffnen, um den Bruch zu behandeln und alles gründlich zu säubern.

Konrad Niedzwiecki, der Leiter der polnischen Olympiamission, erklärte gegenüber „Eurosport“: „Kamila wurde operiert, um den beschädigten Knochen zu reparieren. Sie wachte heute Morgen mit einer starken Schwellung auf. Sie hat letzte Nacht nicht viel geschlafen. Gestern hat das Auge die ersten Tests bestanden, und das war für uns das Wichtigste.“

Die polnische Sportlerin zeigt sich trotz der schweren Verletzung und der notwendigen Operation erstaunlich gefasst. Ihr Instagram-Post verdeutlicht ihren starken Willen und ihre positive Einstellung während des Genesungsprozesses nach dem traumatischen Vorfall bei den Olympischen Spielen.

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