Skisprung-Star löst verrückte Wettschuld ein: Olympia-Medaille beschert Tattoo
Der österreichische Skispringer Gregor Deschwanden hat bei den Olympischen Spielen in Predazzo eine überraschende Bronzemedaille gewonnen und muss nun eine ungewöhnliche Wette einlösen. Der 34-Jährige hatte vor dem Wettkampf nicht wirklich an einen Medaillenerfolg geglaubt und sich deshalb auf eine kuriose Abmachung eingelassen.
Waghalsige Wette vor dem Olympia-Start
Zu durchwachsen verlief die bisherige Skisprung-Saison für Deschwanden. Mit einer Ausnahme erreichte er ausschließlich Weltcup-Platzierungen außerhalb der Top-10. In dieser Situation ließ sich der Österreicher auf einen hohen Wetteinsatz ein: Sollte er tatsächlich eine Medaille von den Olympischen Spielen in der Schweiz mit nach Hause bringen, dann sei ein Tattoo fällig. Das Besondere daran: Deschwanden bezeichnet sich selbst als überhaupt keinen "Typ dafür" und hatte bisher keine Tattoos.
Überraschender Medaillencoup in Predazzo
Doch nach den Sprüngen auf der Normalschanze in Predazzo hing plötzlich die Bronzemedaille um seinen Hals. Den dritten Platz teilte er sich zwar mit dem Japaner Ren Nikaido, doch die Wettschulden wurden dadurch nicht weniger fällig. "Ja, da sitze ich jetzt drin", sagte Deschwanden lachend, als er nach der Siegerehrung auf die Abmachung angesprochen wurde.
Die Details der Wetteinlösung sind allerdings noch nicht vollständig geklärt. "Was?", "Wann?" und vor allem "Wo?" das Tattoo kommen soll, muss der Skispringer erst noch entscheiden. Der Medaillencoup kam für ihn selbst zu überraschend. "Ich muss noch überlegen, wer das Kreative übernimmt, weil ich habe da nicht so die Ader", erklärte Deschwanden.
Positive Einstellung zur Wetteinlösung
Trotz der ungewöhnlichen Verpflichtung zeigt sich der Olympia-Dritte bester Laune. "Wette sei aber Wette. Ich freue mich drauf. Ich muss aber noch entscheiden, wo es hinkommt", erzählte Deschwanden. Abschließend betonte er: "Für so etwas löse ich doch gerne diese Wette ein!"
Eine weitere kuriose Anekdote am Rande: Da Deschwanden nach dem ersten Durchgang als Viertplatzierter nicht mehr an eine Medaille geglaubt hatte, verfügte er nicht über die passende Bekleidung für die Siegerehrung. "Das ist gar nicht meine Jacke, das ist alles ausgeliehen", gestand er einem TV-Sender. Die improvisierte Ausstattung schmälerte jedoch nicht die Freude über den unerwarteten Olympia-Erfolg und die nun fällige, wenn auch ungewöhnliche, Wetteinlösung.



