Trump plant möglichen Olympia-Kurzbesuch in Mailand für Eishockey-Finale
Trump erwägt Olympia-Besuch in Mailand für Eishockey-Finale

Trump erwägt Olympia-Kurzbesuch in Mailand für Eishockey-Finale

US-Präsident Donald Trump denkt laut italienischen Medienberichten über einen Kurzbesuch bei den Olympischen Winterspielen in Italien nach. Die lokalen Sicherheitsbehörden bereiten sich offenbar bereits auf eine mögliche Visite des amerikanischen Staatsoberhaupts in Mailand vor, wo am Sonntag das Eishockey-Finale der Männer stattfindet.

Medienberichte über geplanten Besuch

Wie die italienische Zeitung „Corriere della Sera“ berichtet, will Trump das US-Eishockey-Team vor Ort anfeuern, falls es den Einzug ins Finale schafft. Eine offizielle Bestätigung für eine mögliche Reise des US-Präsidenten zu den Olympischen Winterspielen in Norditalien liegt bisher nicht vor. Auf Nachfrage zu den Medienberichten erklärte der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Mark Adams, das IOC äußere sich grundsätzlich nicht zu Reisen von Staatsoberhäuptern und verwies in dieser Frage an das Weiße Haus.

Mögliche Teilnahme an Abschlussfeier

Der „Corriere della Sera“ zufolge könnte Trump nach dem Eishockey-Finale am Sonntagnachmittag um 14.10 Uhr auch an der Abschlussfeier in Verona am Abend teilnehmen. Bereits Anfang Februar hatten von US-Seite Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio an der großen Eröffnungsshow der Winterspiele teilgenommen. Der Besuch von Vance bei einigen Wettbewerben hatte damals für erhebliches Polizeiaufkommen und Chaos in den umliegenden Gegenden gesorgt.

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Proteste und kritische Äußerungen

Im Rahmen der Olympischen Winterspiele gab es bereits mehrfach Proteste gegen die Politik von Donald Trump, insbesondere mit Blick auf die Razzien der US-Einwanderungsbehörde ICE gegen Migranten. Auch mehrere US-Athleten hatten sich kritisch über die politische Lage in ihrer Heimat geäußert. Der Ski-Freestyler Hunter Hess erklärte beispielsweise, es rufe in ihm „gemischte Gefühle“ hervor, derzeit die USA zu vertreten. Trump bezeichnete ihn daraufhin öffentlich als „Loser“.

Die Vorbereitungen der italienischen Behörden deuten darauf hin, dass ein Besuch Trumps trotz der fehlenden offiziellen Bestätigung ernsthaft in Erwägung gezogen wird. Die Sicherheitsvorkehrungen würden angesichts der bisherigen Erfahrungen mit hochrangigen US-Besuchen und der politisch aufgeladenen Stimmung während der Spiele besonders umfangreich ausfallen müssen.

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