Pogacar triumphiert mit 80-km-Solo: Vierter Sieg bei Strade Bianche
Pogacar gewinnt Strade Bianche mit 80-km-Solo

Pogacar schreibt Geschichte mit viertem Triumph bei Strade Bianche

Mit einer beeindruckenden Machtdemonstration hat Tadej Pogacar erneut bewiesen, warum er als unangefochtener Herrscher der Weißen Straßen gilt. Der slowenische Radsport-Star gewann das spektakuläre Schotterrennen Strade Bianche in Norditalien zum vierten Mal und setzte damit bei seinem ersten Saisonstart 2026 ein klares Ausrufezeichen. Nach einem atemberaubenden Solo über knapp 80 Kilometer triumphierte der 27-Jährige souverän auf der berühmten Piazza del Campo in Siena.

Eine historische Leistung auf den Schotterpisten

Pogacar setzte seine Dominanz fort, genau dort, wo er das Radsport-Jahr 2025 beendet hatte. 147 Tage nach seinem Solo-Sieg bei der Lombardei-Rundfahrt gelang dem Weltmeister auch bei seiner Rückkehr nach Italien eine überragende Vorstellung. Nach insgesamt 203 Kilometern, davon 64 auf nicht asphaltierten Pisten, überquerte er die Ziellinie mit einem Vorsprung von einer Minute vor dem erst 19-jährigen Franzosen Paul Seixas von Decathlon. Dritter wurde sein mexikanischer UAE-Teamkollege Isaac del Toro mit einem Rückstand von 1:09 Minuten.

Mit diesem Sieg schrieb Pogacar Radsportgeschichte: Als erster Profi überhaupt gewann er den erstmals 2007 ausgetragenen „Neo-Klassiker“ zum vierten Mal. Bislang teilte er sich den Siegrekord mit dem Schweizer Fabian Cancellara, doch nun steht Pogacar alleine an der Spitze der Rekordliste.

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Perfekte Teamarbeit und taktische Meisterleistung

Beim sogenannten „Paris-Roubaix der Toskana“ zeigte das UAE-Team von Beginn an eine makellose Leistung. Die Mannschaft ließ eine frühe Spitzengruppe nicht zu weit entkommen und brachte ihren Topstar perfekt in Position für den entscheidenden Angriff. Am Anstieg des Monte Sante Marie griff Pogacar dann an und setzte sich von seinen Verfolgern ab. Selbst das Supertalent Paul Seixas musste kurz vor der Kuppe die Verfolgung aufgeben.

Interessanterweise hatte Pogacar bei seinen vorherigen Siegen in den Jahren 2022 und 2024 ebenfalls etwa 80 Kilometer vor dem Ziel an genau diesem Anstieg attackiert. Auch 2025 siegte er als Solist, damals trotz eines Sturzes und späterer Attacken von Konkurrenten.

Vorschau auf das nächste Duell der Giganten

Die Aufmerksamkeit richtet sich nun bereits auf das nächste große Rennen: Am 21. März kommt es bei Mailand-Sanremo, dem ersten Monument des Radsport-Jahres, zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Pogacar und seinem großen Rivalen Mathieu van der Poel. Der Niederländer hatte die „Primavera“ im Jahr 2025 für sich entschieden, doch nach Pogacars jüngster Demonstration dürfte die Vorfreude auf dieses Duell der Extraklasse noch größer sein.

Pogacars Leistung bei Strade Bianche unterstreicht einmal mehr seine außergewöhnliche Form zu Saisonbeginn und setzt ein starkes Signal an die Konkurrenz. Mit seiner Kombination aus taktischem Geschick, physischer Stärke und mentaler Überlegenheit bleibt er die bestimmende Figur im modernen Radsport.

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