Tierquälerei bei Münchner Reitturnier: Sechs Ponys verletzt – Kinder traumatisiert
Tierquälerei in München: Ponys verletzt, Kinder traumatisiert

Tierquälerei auf Olympia-Reitanlage: Sechs Ponys verletzt – Kinder traumatisiert

Nach dramatischen Vorfällen auf der Olympia-Reitanlage München-Riem herrschen Entsetzen und Bestürzung. Bei einem Reitturnier wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag sechs Ponys durch grausame Handlungen verletzt, was zu einer tiefen Verstörung bei den anwesenden Kindern führte. Der Bayerische Reit- und Fahrverband (BRFV) sowie die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) haben umgehend reagiert und bieten den betroffenen Kindern psychologische Unterstützung an.

Details der Vorfälle: Mähnen abgeschnitten, Zungen umwickelt

Laut dem ehemaligen BRFV-Geschäftsführer Wilfried Herkommer wurden bei dem Vorfall sechs Ponys ihrer Mähnen, Schweife und teilweise auch Schöpfe beraubt. Bei mehreren Pferden waren die Zungen mit Gummibändern straff umwickelt. „Die Kinder waren zutiefst verstört. Keiner wollte unter diesen Umständen mehr reiten. Jeder wollte nur noch nach Hause“, berichtete Herkommer gegenüber dem Fachportal „equi pages“. Aus ermittlungstechnischen Gründen wurden zunächst keine weiteren Details veröffentlicht, doch die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und das zuständige Kreisveterinäramt ist eingebunden.

Reaktion der Verbände: Psychologische Betreuung und verschärfte Sicherheit

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung und der Bayerische Reit- und Fahrverband zeigen sich tief erschüttert über die Geschehnisse. „Wir verurteilen dieses Handeln auf das Schärfste“, erklärte Dennis Peiler, Vorstandsvorsitzender der FN. Parallel zur tierärztlichen Versorgung der Ponys und Pferde wird den Kindern psychologische Betreuung angeboten, um die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten.

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Als unmittelbare Konsequenz hat der BRFV die Sicherheitsmaßnahmen auf der Olympia-Reitanlage verschärft. „Damit sich die Teilnehmer während unserer Veranstaltungen sicher fühlen können, haben wir sofort reagiert“, sagte BRFV-Geschäftsführer Thomas Schreder. Ein erfahrener Sicherheitsdienst wurde beauftragt und Videoüberwachungssysteme installiert, um zukünftige Vorfälle zu verhindern.

Auswirkungen und weitere Schritte

Der Vorfall hat nicht nur die betroffenen Kinder und Tiere in Mitleidenschaft gezogen, sondern wirft auch Fragen nach dem Schutz bei Pferdesportveranstaltungen auf. Die Reitverbände betonen ihre Entschlossenheit, solche Vorkommnisse mit allen Mitteln zu unterbinden und die Sicherheit von Teilnehmern und Tieren zu gewährleisten. Die Ermittlungen der Polizei und des Veterinäramts laufen derzeit, um die Täter zu identifizieren und rechtliche Schritte einzuleiten.

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