Tennisstar Carlos Alcaraz kann seinen Titel bei den French Open in diesem Jahr nicht verteidigen. Der 22-jährige Spanier gab seinen Startverzicht beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres, das vom 24. Mai bis 7. Juni in Paris stattfindet, aufgrund einer Verletzung am rechten Handgelenk bekannt.
„Nach den Ergebnissen der heute durchgeführten Tests haben wir entschieden, dass es am vernünftigsten ist, vorsichtig zu sein und weder in Rom noch bei den French Open anzutreten“, schrieb Alcaraz in einem Beitrag auf der Plattform X. Es sei ein „schwieriger Moment“ für ihn. „Aber ich bin sicher, dass wir daraus gestärkt hervorgehen werden.“
Verletzung in Barcelona zugezogen
Die Verletzung hatte sich Alcaraz in Barcelona zugezogen, wo er das Heimturnier vorzeitig beendete. Auch seinen Start beim Masters-1000-Turnier in Madrid musste er absagen. Nun folgte die Absage für das Turnier in Rom und die French Open. Der siebenmalige Grand-Slam-Turniergewinner galt neben dem italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner als Topfavorit für Paris.
Zverev rückt auf Platz zwei der Setzliste
Durch die Absage des Spaniers haben sich die Siegchancen des deutschen Tennisstars Alexander Zverev erhöht. Er wird bei der Auslosung für die French Open an Nummer zwei gesetzt und kann damit frühestens im Finale auf Sinner treffen. Gegen den Südtiroler verlor Zverev die vergangenen acht Duelle, zuletzt dreimal im Halbfinale der Masters-1000-Turniere in Indian Wells, Miami und Monte-Carlo.
Alcaraz war während seiner Verletzungspause beim Laureus World Sports Award als Sportler des Jahres ausgezeichnet worden. Bei der Veranstaltung erschien er mit einer Schiene am rechten Unterarm, was bereits Befürchtungen bei seinen Fans für die French Open auslöste.



