Paula Badosa hat sich erstmals ausführlich zu ihrer gescheiterten Beziehung mit Stefanos Tsitsipas geäußert. Die 28-jährige Spanierin sprach bei einem Turnier in Berlin und später in Wimbledon über die Trennung, die sie als „toxisch“ beschreibt. „Wenn man von toxischen Einflüssen umgeben ist, wird alles viel schwieriger als bei einer normalen Trennung“, sagte Badosa, die heute auf Platz 141 der Weltrangliste steht.
Badosa: „Ich habe ein Kapitel abgeschlossen“
Die ehemalige Top-10-Spielerin betonte, dass sie sich nun freier fühle. „Ich habe losgelassen, ein Kapitel abgeschlossen und fühle mich freier. Ich möchte ein neues Kapitel aufschlagen und diese Leute nicht mehr erwähnen“, erklärte sie. Damit spielte sie offenbar auf das Umfeld von Tsitsipas an. Bereits in Berlin hatte sie angedeutet, dass eine normale Beziehung zum Ex-Partner nicht möglich sei, wenn dieser „einem das Leben schwerer macht“.
Unterstützung aus dem Tenniszirkus
Badosa erhält Rückhalt von anderen Spielerinnen. „Es gab so viele toxische Dinge. Andere Spielerinnen haben das bestätigt, denn letztendlich kennt im Tenniszirkus jeder jeden“, sagte sie. Neben den emotionalen Problemen hatte sie auch mit Verletzungen zu kämpfen, was die Situation verschlimmerte. Besonders schlimm war es beim Masters in Madrid, wo sie in der ersten Runde ausschied und sich anschließend eine Auszeit nahm. „Psychisch war es zu viel für mich. Ich sah kein Licht am Ende des Tunnels“, gestand sie.
Tsitsipas reagiert gelassen
Stefanos Tsitsipas zeigte sich überraschend ruhig angesichts der Vorwürfe. „Ich wünsche ihr alles Gute für ihre Tenniskarriere und für alles andere“, sagte der 27-jährige Grieche. Er hege keinen Groll: „Ich denke, sie ist ein guter Mensch. Ich habe nichts gegen sie und wünsche ihr von Herzen alles Gute.“ Auf die Frage, ob ihn ihre Aussagen überrascht hätten, antwortete er: „Ehrlich gesagt, habe ich mich da nicht so reingesteigert. Ich bin niemandem nachtragend.“
Tsitsipas entlässt Trainer-Vater
Während Badosa sich auf ihre Karriere konzentriert, sorgt Tsitsipas weiterhin für Negativschlagzeilen. Er hat erneut seinen Vater Apostolos als Trainer entlassen. Badosa kommentierte dies süffisant: „Na ja – er hat es verdient.“ Tsitsipas steht derzeit auf Platz 87 der Weltrangliste.



