ATP-Tour: Yannick Hanfmann verpasst in Santiago de Chile erneut den Premierentitel
Der deutsche Tennisprofi Yannick Hanfmann hat auch in seinem dritten Finale auf der ATP-Tour seinen ersten Titel verpasst. Der 34-jährige Karlsruher unterlag beim Sandplatzturnier in Santiago de Chile dem an Nummer zwei gesetzten Italiener Luciano Darderi mit 6:7 (6:8) und 5:7. In beiden Sätzen ging es äußerst knapp zu, doch am Ende setzte sich der Favorit durch.
Knappe Niederlage in zwei Sätzen
Im ersten Satz gab Hanfmann früh seinen Aufschlag ab, konnte jedoch zum 4:4 ebenfalls einen Service von Darderi, der auf Platz 21 der Weltrangliste steht, abnehmen und rettete sich so in den Tiebreak. Dort verlief es ähnlich: Einen frühen Rückstand konnte der Deutsche aufholen und dabei sogar einen Satzball abwehren, doch am Ende setzte sich der Italiener mit 8:6 im Tiebreak durch.
Im zweiten Satz war es dann sogar Hanfmann, dem zuerst das Break gelang. Doch Darderi schlug direkt im Anschluss ohne einen Punktgewinn des Deutschen zurück und profitierte gleich bei seinem ersten Matchball von einem Fehler Hanfmanns. Damit endete das Match nach einer spannenden und engen Partie zugunsten des Italieners.
Drittes Finale ohne Titelgewinn
Für Yannick Hanfmann war es nach den Jahren 2017 und 2020 bereits das dritte Finale auf der ATP-Tour, doch er musste erneut eine Niederlage hinnehmen. Trotz der Enttäuschung kann der Deutsche einen positiven Aspekt mitnehmen: Durch seinen Finaleinzug in Santiago de Chile klettert er im ATP-Ranking um 16 Plätze nach oben, was seine Position in der Weltrangliste deutlich verbessert.
Das Turnier in Santiago de Chile fand auf Sandplatz statt, einer Belagart, auf der Hanfmann traditionell stark ist. Die enge Niederlage gegen einen gesetzten Spieler wie Darderi zeigt jedoch, dass der Deutsche auf diesem Niveau mithalten kann, aber noch den letzten Schritt zum Titelgewinn finden muss.



