Brisantes Finale in Madrid: Kostyuk siegt, kein Handschlag
Kostyuk gewinnt Madrid-Finale ohne Handschlag

Brisantes Finale in Madrid endet ohne Handschlag

Marta Kostyuk hat ihren ersten Masters-1000-Titel auf der WTA Tour gewonnen. Die Ukrainerin besiegte im Finale von Madrid die Russin Mirra Andreeva mit 6:3, 7:5. Nach dem Match verzichtete Kostyuk auf den traditionellen Handschlag – ein symbolträchtiger Protest gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine.

Erster großer Triumph für Kostyuk

Für die 23-jährige Kostyuk war es die erste Finalteilnahme auf dem höchsten WTA-1000-Niveau, und sie nutzte die Chance gleich zum Titelgewinn. Nach 1 Stunde und 21 Minuten verwandelte sie ihren dritten Matchball. Überglücklich sank sie zu Boden und feierte den Sieg wenig später mit einem Flickflack. Der Handschlag mit ihrer russischen Gegnerin blieb jedoch aus.

Bereits im Halbfinale gegen die gebürtige Russin Anastasia Potapova, die inzwischen für Österreich spielt, hatte Kostyuk auf den Handschlag verzichtet. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine unterlässt sie diese Geste regelmäßig bei Begegnungen mit russischen Spielerinnen.

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Starke Form vor French Open

Drei Wochen vor Beginn der French Open bestätigt Kostyuk damit ihre starke Form. Erst kürzlich gewann sie auch das Sandplatzturnier in Rouen. Andreeva, die in Madrid an Position neun gesetzt war, galt nach dem Viertelfinal-Aus der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka als Turnierfavoritin.

Die besten Deutschen schnitten in Madrid weniger erfolgreich ab: Laura Siegemund schied in der zweiten Runde aus, während Eva Lys und Tatjana Maria bereits in der ersten Runde die Segel streichen mussten.

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