Kuriose Szenen haben das Viertelfinale der Snooker-Weltmeisterschaft zwischen Neil Robertson und John Higgins geprägt. Gleich zwei ungewöhnliche Unterbrechungen sorgten für Aufsehen im Crucible Theatre in Sheffield.
Erste Unterbrechung: Ein wackelnder Stuhl
Der Australier Neil Robertson hatte beim Stand von 3:2 plötzlich mit seinem Stuhl zu kämpfen. Ein Stuhlbein war locker, sodass Robertson bei jeder Bewegung hin und her wackelte. Kurzerhand wurde die Partie unterbrochen, bis ein Handwerker den wackelnden Untersatz repariert hatte. Die Zuschauer verfolgten die Reparatur mit gemischten Gefühlen – die ungewöhnliche Störung sorgte jedoch für Schmunzeln.
Zweite Unterbrechung: Störende Signaltöne aus dem Publikum
Nur kurze Zeit später kam es zur nächsten Unterbrechung. Aus dem Publikum drangen immer wieder störende Signaltöne. Wie sich herausstellte, stammten sie von einem Atemgerät eines Zuschauers, das Statusmeldungen abgab und sich nicht ausschalten ließ. Normalerweise sind solche Störungen bei Turnieren verboten, doch Robertson und Higgins einigten sich schnell darauf, dass der Zuschauer den Saal nicht verlassen musste. Die Töne wurden schließlich gedämpft, sodass das Spiel fortgesetzt werden konnte.
Spielstand und Ausblick
Robertson, der Weltmeister von 2010, führte zu diesem Zeitpunkt mit 4:3 gegen den viermaligen Weltmeister Higgins, der am Vortag die Legende Ronnie O'Sullivan ausgeschaltet hatte. Bei 5:3 ging das Spiel in die Pause. Die kuriosen Unterbrechungen dürften den Spielverlauf jedoch kaum beeinflusst haben.
Die Snooker-WM bleibt auch in diesem Jahr für Überraschungen gut – sowohl sportlich als auch abseits des Tisches.



