Laureus Awards: Tennis-Duelle setzen sich bei Weltsportler-Wahl fort
Das spannende Dauerduell der Tennis-Profis Carlos Alcaraz und Jannik Sinner findet nun auch abseits des Courts seine Fortsetzung. Beide Ausnahmeathleten wurden für die prestigeträchtigen Laureus World Sports Awards in der Kategorie "Weltsportler des Jahres" nominiert. Die Zeremonie wird am 20. April im prachtvollen Cibeles-Palast in Madrid über die Bühne gehen, wobei die Mitglieder der Laureus World Sports Academy über die Sieger entscheiden.
Elitärer Kreis der Nominierten mit starker Konkurrenz
Der exklusive Kreis der Anwärter auf die begehrte Auszeichnung umfasst neben den Tennisstars weitere Weltklasse-Athleten:
- Tadej Pogacar, der dominierende Radsport-Champion
- Marc Márquez, der Motorradkönig der MotoGP
- Ousmane Dembélé, französischer Fußballstar
- Mondo Duplantis, unangefochtener Stabhochsprung-Dominator und Sieger des Vorjahres
Alcaraz aus Spanien und Sinner aus Italien haben diese prestigeträchtige Auszeichnung in ihrer Karriere bisher noch nicht erhalten, dürfen sich als die derzeit dominierenden Tennisprofis der Welt jedoch berechtigte Hoffnungen machen. In der Geschichte der Laureus Awards halten Roger Federer und Novak Djokovic mit jeweils fünf Siegern die Rekorde in dieser Kategorie.
Spannendes Rennen auch bei den Frauen
Im Wettbewerb um die Auszeichnung zur Weltsportlerin des Jahres hofft Tennisstar Aryna Sabalenka, in die Fußstapfen der viermaligen Siegerin Serena Williams zu treten. Neben der aktuellen Nummer eins der Tennis-Weltrangliste wurden nominiert:
- Katie Ledecky, die dominierende Schwimmerin
- Aitana Bonmatí, Weltfußballerin des Jahres
- Sydney McLaughlin-Levrone, Leichtathletik-Sprinterin
- Faith Kipyegon, Mittelstreckenläuferin
- Melissa Jefferson-Wooden, Sprint-Spezialistin
Im vergangenen Jahr 2025 wurde die Turnerin Simone Biles bereits zum vierten Mal als "Weltsportlerin des Jahres" ausgezeichnet, was die hohe Messlatte für alle Nominierten verdeutlicht.
Deutsche Sportler in diesem Jahr nicht vertreten
Für deutsche Sportfans gibt es in diesem Jahr bedauerlicherweise keine Heimathoffnungen bei den Laureus Awards. Weder in der Top-Kategorie "Weltsportler des Jahres" noch in den weiteren Kategorien wie "Team des Jahres", "Durchbruch des Jahres", "Comeback des Jahres", "Action-Sportler des Jahres", "Weltsportler des Jahres mit Behinderung" oder dem "Sport for Good Award" finden sich deutsche Nominierte.
Die bislang einzigen deutschen Preisträger in der Hauptkategorie bei Männern oder Frauen seit Einführung der Awards im Jahr 2000 waren die Formel-1-Legenden Michael Schumacher, der 2002 geehrt wurde, und Sebastian Vettel, der den Preis 2014 entgegennehmen durfte. Diese historischen Erfolge unterstreichen die Seltenheit und den besonderen Wert einer Laureus-Auszeichnung für deutsche Sportler.
Die Spannung steigt somit bis zur Verleihung im April, wenn sich zeigen wird, ob die Tennis-Stars Alcaraz und Sinner ihre Dominanz auf dem Court auch in dieser prestigeträchtigen Auszeichnung fortsetzen können oder ob ein anderer Weltklasse-Athlet die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen wird.



