Schrecksekunde in Wimbledon: Alexander Zverev (29) sorgte am Sonntagabend im Halbfinale gegen Titelverteidiger Jannik Sinner (24) für bange Blicke. Der deutsche Tennis-Star rutschte beim Stand von 3:3 im dritten Satz auf dem Rasen weg und fiel mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden. Er hielt sich sofort das rechte Knie.
Sinner hilft sofort
Zverev hatte sich gerade seinen ersten Breakball der Partie erspielt, als Sinner einen gefühlvollen Stopp schlug. Der Hamburger sprintete hinterher, rutschte beim Richtungswechsel aus und landete hart auf dem Rasen. Sinner reagierte umgehend, kam auf die andere Platzseite und erkundigte sich nach dem Befinden seines Gegners. Gemeinsam mit dem Schiedsrichter half der Italiener Zverev wieder auf die Beine.
„Es war ein erschreckender Moment. Ich habe sofort gesehen, dass er Schmerzen hatte“, sagte Sinner nach dem Match. Zverev konnte zum Glück weiterspielen, verlor aber kurz darauf den dritten Satz mit 5:7. Dennoch kämpfte er sich zurück und entschied den vierten Satz für sich, bevor das Match wegen Dunkelheit unterbrochen wurde.
Zverevs Kampf um den zweiten Grand-Slam-Titel
Für Zverev geht es in Wimbledon um seinen zweiten Grand-Slam-Titel nach dem Sieg bei den US Open 2020. Der Weltranglistenvierte hatte zuvor mit einer Knieverletzung zu kämpfen, die ihn bei den French Open zur Aufgabe zwang. „Es war ein harter Schlag, aber ich bin froh, dass ich weitermachen konnte“, erklärte Zverev nach der Unterbrechung. „Das Knie hat gehalten, und ich werde alles geben, um morgen zu gewinnen.“
Das Match wird am Montag fortgesetzt. Zverev führt im vierten Satz mit 3:2, als das Spiel abgebrochen wurde. Der Sieger trifft im Finale auf Novak Djokovic oder Carlos Alcaraz.



