Jannik Sinner hat seine beeindruckende Siegesserie bei ATP-Masters-Turnieren fortgesetzt und dabei einen historischen Rekord aufgestellt. Der Weltranglistenerste besiegte im Viertelfinale des Masters-Turniers in Rom den Russen Andrej Rublew mit 6:2, 6:4 und feierte damit seinen 32. Sieg in Folge bei einem 1000er-Event. Damit übertrifft der Italiener die bisherige Bestmarke von Novak Djokovic, der 2011 insgesamt 31 Masters-Spiele ungeschlagen blieb.
Sinners Dominanz bei den Masters
Die außergewöhnliche Serie begann für Sinner bereits Ende 2025 mit seinem Erfolg in Paris. Seitdem gewann er auch die prestigeträchtigen Turniere in Indian Wells, Miami, Monte-Carlo und Madrid. Mit dem Triumph in der spanischen Hauptstadt war der 24-Jährige bereits zum ersten Spieler der Geschichte aufgestiegen, der fünf 1000er-Events in Serie für sich entscheiden konnte. Diese Konstanz und Dominanz unterstreicht Sinners Ausnahmestellung im Herrentennis.
Starke Leistung im Foro Italico
Nur zehn Tage vor dem Start der French Open präsentierte sich Sinner im Foro Italico in glänzender Form. Der Italiener ließ Rublew im ersten Satz kaum eine Chance und gewann diesen nach nur 38 Minuten. Im zweiten Durchgang leistete der Weltranglisten-14. etwas mehr Widerstand, doch Sinner behielt die Oberhand und sicherte sich den Satz nach 53 Minuten. Insgesamt zeigte der Weltranglistenerste eine souveräne Vorstellung und zog souverän ins Halbfinale ein.
Ausblick auf das Halbfinale
Im Halbfinale trifft Sinner auf den Sieger der Partie zwischen Daniil Medwedew und Martin Landaluce. Ein Turniersieg in Rom wäre nicht nur der erste italienische Erfolg bei den Italian Open seit 1976, sondern würde Sinner auch zum jüngsten Spieler der Geschichte machen, der alle neun Masters-Turniere gewonnen hat. Zudem wäre es sein zehnter Masters-Titel. Dennoch bleibt Novak Djokovic mit 40 Titeln in dieser Kategorie der unangefochtene Rekordhalter.



