Madrid - Jannik Sinner eilt von Sieg zu Sieg. Der Weltranglistenerste aus Südtirol setzte beim Masters-1000-Turnier in Madrid seine beeindruckende Siegesserie fort und zog souverän ins Finale ein. Mit einem ungefährdeten 6:2, 6:4 Erfolg gegen den Franzosen Arthur Fils schrieb der 24-Jährige Tennisgeschichte.
Historischer Meilenstein in Madrid
Sinner ist nach Rafael Nadal, Roger Federer und Novak Djokovic der vierte männliche Profi, der bei allen neun Masters-1000-Turnieren das Finale erreicht hat. Mit 24 Jahren ist er zudem der jüngste Spieler, dem diese herausragende Leistung gelang. Die Masters-Kategorie gilt nach den Grand-Slam-Turnieren als die zweithöchste im Profitennis.
Dominanz auf dem Court
Der Sieg gegen Fils war für Sinner der insgesamt 350. Erfolg auf der ATP-Tour. Seit 22 Matches ist der Italiener ungeschlagen und zeigt eine beeindruckende Konstanz. Bereits in diesem Jahr triumphierte er bei den Masters-Events in Indian Wells, Miami und Monte-Carlo.
Warten auf den Finalgegner
Im Endspiel am Sonntag trifft Sinner entweder auf den Hamburger Alexander Zverev oder den belgischen Außenseiter Alexander Blockx, die im anschließenden zweiten Halbfinale gegeneinander antreten. Sinner geht als klarer Favorit in das Finale, doch Zverev oder Blockx werden alles daran setzen, den Seriensieger zu stoppen.
Die Tenniswelt blickt gespannt auf Madrid, wo Sinner die Chance hat, seinen vierten Masters-Titel in diesem Jahr zu gewinnen und seine außergewöhnliche Form zu unterstreichen.



