Die topgesetzte Aryna Sabalenka hat auch in diesem Jahr das Wimbledon-Turnier nicht gewinnen können. Die Weltranglisten-Erste verlor das Achtelfinale gegen die Japanerin Naomi Osaka mit 2:6, 6:7 (2:7) und schied damit aus dem prestigeträchtigen Rasen-Turnier aus. Für Sabalenka bleibt Wimbledon das einzige Grand-Slam-Turnier, bei dem ihr der Finaleinzug noch nicht gelungen ist, obwohl sie insgesamt vier Grand-Slam-Titel auf ihrem Konto hat – genauso wie Osaka.
Sabalenka kündigt Eskapaden an
Nach der Niederlage zeigte sich die 28-Jährige sichtlich frustriert. „Ich will einfach nur weg, mich richtig betrinken, das Tennis vergessen und versuchen, in bessere Form zu kommen“, sagte Sabalenka in der Pressekonferenz. Sie räumte ein: „Ich habe es dieses Jahr vermasselt. Nächstes Jahr werde ich versuchen, es besser zu machen.“
Sabalenkas enttäuschende Grand-Slam-Saison
Für Sabalenka war es eine weitere Enttäuschung in einer bislang schwierigen Grand-Slam-Saison. Bei den Australian Open zum Jahresbeginn unterlag sie im Endspiel, bei den French Open in Paris war sie nach ihrem Viertelfinal-Aus tief betrübt. Einen Triumph bei einem der vier wichtigsten Tennis-Turniere kann sie sich in diesem Jahr nur noch als Titelverteidigerin bei den US Open holen.
Osaka überzeugt weiter
Naomi Osaka dagegen bleibt in Wimbledon im Titelrennen. Die frühere Weltranglisten-Erste bekommt es im Viertelfinale mit der Tschechin Karolina Muchova zu tun. Osaka machte auch bei diesem Turnier wieder mit ihrer Kleiderwahl auf sich aufmerksam: Für das Achtelfinale gegen Sabalenka kam sie in einem Kimono auf den Platz, wie sie es bereits bei vorherigen Grand-Slam-Turnieren getan hatte.



