Zverevs Doppel-Aus trotz besonderer Unterstützung
Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in München eine gemischte Woche erlebt. Während der Hamburger Tennisprofi im Einzel-Wettbewerb überzeugend ins Viertelfinale einzog, musste er sich im Doppel bereits in der ersten Runde geschlagen geben. An der Seite seines langjährigen Freundes und brasilianischen Partners Marcelo Melo unterlag das Duo den an Nummer zwei gesetzten Franzosen Sadio Doumbia und Fabien Reboul mit 4:6 und 3:6.
Bayern-Trikot bringt kein Glück
Ein besonderes Detail fiel beim Aufwärmen auf: Zverev trug ein Trikot von Michael Olise, dem Offensivspieler des FC Bayern München. Dieses Kleidungsstück konnte jedoch nicht die erhoffte Wirkung entfalten und brachte dem deutschen Tennisstar kein Glück auf dem Platz. Die Niederlage war trotz der moralischen Unterstützung durch das Fußballtrikot nicht abzuwenden.
Wechselseitige Unterstützung zwischen Tennis und Fußball
Die Verbindung zum FC Bayern ist bei Zverev derzeit besonders ausgeprägt. Erst am Mittwochabend hatte er das packende Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Real Madrid verfolgt, das mit einem 4:3-Erfolg für die Münchner endete. „Das war ein Erlebnis“, schwärmte Zverev nach seinem eigenen Einzelsieg gegen den Kanadier Gabriel Diallo (6:1, 6:2).
Die Wertschätzung scheint gegenseitig zu sein: Während Zverevs klarem Erfolg gegen Diallo am Donnerstag saßen die Bayern-Spieler Serge Gnabry und Joshua Kimmich in der Box des Hamburgers und feuerten ihn an. Diese gegenseitige Unterstützung zwischen Tennis- und Fußballstars unterstreicht die sportübergreifende Solidarität im deutschen Profisport.
Fokus jetzt auf Einzel-Wettbewerb
Nach dem Doppel-Aus kann sich Zverev nun vollständig auf den Einzel-Wettbewerb konzentrieren, in dem er bereits das Viertelfinale erreicht hat. Die Niederlage im Doppel wird den Hamburger jedoch motivieren, im Einzel umso entschlossener aufzutreten. Das ATP-Turnier in München bleibt damit spannend für den deutschen Tennisstar, der trotz des Rückschlags im Doppel weiterhin auf Titeljagd gehen kann.



