Zverev überzeugt mit neuem Spielstil: Dritter Viertelfinaleinzug in Indian Wells
Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev hat beim prestigeträchtigen Masters-Turnier in Indian Wells erneut überzeugt und sich mit einem deutlichen Sieg für das Viertelfinale qualifiziert. Der 28-jährige Olympiasieger aus Hamburg besiegte den US-Amerikaner Frances Tiafoe in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:4. Damit steht Zverev zum dritten Mal in seiner Karriere in den letzten Acht des mit 9,4 Millionen US-Dollar (etwa 8,1 Millionen Euro) dotierten Hartplatzturniers in der kalifornischen Wüste.
Aggressiver Spielstil zahlt sich aus
Gegen Tiafoe präsentierte Zverev erneut seinen umgestellten, deutlich aggressiveren Spielansatz, der sich bereits in den vorherigen Runden als erfolgreich erwiesen hatte. Bereits nach 42 Minuten sicherte er sich den ersten Satz souverän mit 6:3, nachdem er sich mit einem herausragenden Diagonalschlag aus der Defensive das entscheidende Break zum 4:2 erarbeitet hatte.
Im zweiten Satz geriet Zverev zwar kurzzeitig unter Druck, als ein Doppelfehler seinem Gegner eine Breakchance bot. Doch der Deutsche reagierte mit mutigem und aktivem Spiel, löste die kritische Situation durch einen Angriff ans Netz und holte sich schließlich das Break zum 4:3. Nach insgesamt eineinhalb Stunden nutzte Zverev seinen ersten Matchball zum Sieg und vollendete den Einzug ins Viertelfinale.
Franzose Fils wartet im nächsten Duell
Im Viertelfinale erwartet Zverev nun der Franzose Arthur Fils, der sich zuvor überraschend gegen den kanadischen Favoriten Felix Auger-Aliassime durchsetzen konnte. Zwischen Zverev und Fils gab es in der Vergangenheit bereits einige intensive und hart umkämpfte Begegnungen, die auf ein spannendes Aufeinandertreffen hoffen lassen.
Bisher keine große Liebesbeziehung zum Turnier
Obwohl Indian Wells und Alexander Zverev bislang keine ideale Verbindung eingegangen sind – der Deutsche hat es trotz dreier Viertelfinaleinzüge noch nie ins Halbfinale geschafft – deutet die aktuelle Form und der neue Spielstil auf eine mögliche Trendwende hin. Die Umstellung auf ein mutigeres und offensiveres Spiel scheint sich für den Hamburger auszuzahlen und könnte den lang ersehnten Durchbruch bei diesem bedeutenden Masters-Turnier ermöglichen.



