Krachende Pleite der BR Volleys: Niroomand spricht von „peinlichem Auftritt“
BR Volleys: Niroomand nennt Auftritt „peinlich“ nach Pleite

Krachende Niederlage der BR Volleys: Niroomand spricht von „peinlichem Auftritt“

Die BR Volleys aus Berlin haben im Viertelfinal-Hinspiel des CEV Cups eine deutliche und enttäuschende Niederlage erlitten. Gegen den italienischen Spitzenclub Gas Sales Bluenergy Piacenza unterlagen die Volleys mit 0:3 (17:25, 14:25, 18:25) in der Max-Schmeling-Halle vor 3.608 Zuschauern.

Niroomand übt scharfe Kritik am Team

Geschäftsführer Kaweh Niroomand zeigte sich nach dem Spiel äußerst verärgert und verzichtete auf jede Form von Schönrederei. „Es war schon nahezu ein peinlicher Auftritt“, sagte der 73-Jährige über die Leistung seines Teams. Er betonte, dass solche Phasen zum Sport dazugehören, aber er wolle keine hohlen Durchhalteparolen verbreiten. „Das ist hier heute Abend mit nichts zu rechtfertigen“, fügte Niroomand hinzu.

Der erfahrene Manager kritisierte insbesondere die mentale Schwäche der Mannschaft. „Wir brechen unter Druck wie ein Kartenhaus zusammen“, erklärte er. Ein einzelner Fehler führe bereits zu großer Verunsicherung im Team. „Wir haben ja am Anfang geführt sogar. Und dann werden Entscheidungen getroffen, dann kommt auch das einzelne Vermögen dazu und dann bricht das zusammen“, analysierte Niroomand die Situation.

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Schott bemängelt fehlendes Selbstbewusstsein

Auch Kapitän Ruben Schott äußerte sich enttäuscht über die Leistung der Mannschaft. Der Außenangreifer bemängelte, dass das Selbstbewusstsein der Spieler von einem Moment auf den anderen verschwunden sei. „Es ist dann natürlich schwer, wenn es bei vielen nicht so läuft. Bei mir persönlich lief es ja auch gar nicht im Angriff heute, war echt eine Katastrophe“, gestand Schott offen ein.

Die Volleys konnten im Spiel gegen Piacenza lediglich einen halben Satz mithalten, bevor sie komplett auseinanderfielen. Diese Probleme ziehen sich durch die gesamte Saison und blieben auch nach einem Trainerwechsel ungelöst.

Schwierige Aussichten für die Playoffs

Das Rückspiel am kommenden Mittwoch in Italien dient nun vor allem dazu, auf europäischem Parkett einen besseren Abschlusseindruck zu hinterlassen. In der nationalen Liga wird es für den Serienmeister darum gehen, die Saison versöhnlich abzuschließen.

Doch die Konkurrenz schläft nicht: Lüneburg könnte sich Platz eins für die Playoffs sichern und geht nach dem Pokalsieg am Wochenende mit breiter Brust in den Titelkampf. Auch Friedrichshafen und Düren haben die Volleys in dieser Spielzeit bereits besiegt.

Niroomand sieht seine Mannschaft klar im Nachteil: „Wir gehen garantiert mit dieser Leistung jetzt nicht als Favorit in diese Playoff-Runde. Aber es nützt ja nichts, wir werden nicht aufstecken“, versicherte der Geschäftsführer. Die Volleys stehen vor der Herausforderung, sich für die entscheidende Phase der Saison zu fangen und ihre mentale Stärke zurückzugewinnen.

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