SVG Lüneburg besiegt Pokal-Fluch: Erster Titel gegen Friedrichshafen im Tiebreak
Lüneburg holt ersten Pokal-Titel gegen Friedrichshafen

SVG Lüneburg beendet Friedrichshafens Pokal-Dominanz

Nach drei enttäuschenden Finalniederlagen hat die SVG Lüneburg endlich den Bann gebrochen und den ersten großen Titel der Vereinsgeschichte errungen. Im packenden Endspiel um den DVV-Pokal setzten sich die Niedersachsen gegen den Rekordsieger VfB Friedrichshafen mit 3:2 (27:25, 21:25, 25:16, 21:25, 15:8) durch und feierten in der ausverkauften Mannheimer SAP Arena einen historischen Triumph.

Vierte Finalbegegnung bringt endlich den Durchbruch

Die beiden Clubs standen bereits zum vierten Mal in einem Pokalfinale gegenüber, doch während Friedrichshafen die ersten drei Duelle für sich entschieden hatte, schrieb Lüneburg diesmal Geschichte. Vor 12.508 begeisterten Zuschauern zeigte das Team von Trainer Stefan Hübner von Beginn an eine starke Leistung, besonders in der Annahme überzeugten die Niedersachsen.

Friedrichshafen setzte im ersten Satz stark auf Routinier Vojin Cacic, der mit cleveren Punkten auffiel. Dennoch führte Lüneburg fast durchgehend knapp und gewann den ersten Satz mit 27:25. Im zweiten Durchgang drehte der VfB das Spiel, Cacic sorgte mit dem ersten Break für das 13:11, und trotz starker Blocks von Cole Young und Daniel Gruvaeus glich Friedrichshafen nach Sätzen aus.

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Tiebreak entscheidet das dramatische Finale

Der dritte Satz entwickelte sich zunächst ausgeglichen, doch Lüneburg agierte in den Details präziser. Zehn Fehler der Häfler ermöglichten den Niedersachsen einen klaren 25:16-Erfolg. Als alles bereits nach einem fünften Satz aussah, kämpfte sich Friedrichshafen im vierten Durchgang zurück und erzwang den Tiebreak.

Doch im entscheidenden fünften Satz startete Lüneburg überlegen: Mit einem Block von Young zum 3:0 übernahmen die „Lüne-Hünen“ sofort die Kontrolle und gaben ihren Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Der 15:8-Erfolg besiegelte den ersten Pokalsieg der Clubgeschichte und beendete Friedrichshafens Serie von drei Finalerfolgen gegen Lüneburg.

Historischer Moment für den Volleyball-Norden

Für den VfB Friedrichshafen bedeutet die Niederlage das Verpassen des 18. Pokaltitels und den ersten Titel seit 2022. Die Häfler mussten sich nach einer kämpferischen Leistung geschlagen geben, während Lüneburg den lang ersehnten Durchbruch feiern konnte.

Bereits am Nachmittag hatte bei den Frauen der VfB Suhl den Favoriten MTV Stuttgart in einem Fünf-Satz-Krimi besiegt. Die beiden Endspiele fanden zum vorerst letzten Mal in Mannheim statt – im kommenden Jahr zieht das Event nach Köln in eine noch größere Arena um, wo neue Volleyball-Geschichten geschrieben werden.

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